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19.02.2019

13:39

US-Präsidentschaftswahl

Bernie Sanders will 2020 gegen Donald Trump antreten

Im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der US-Demokraten für die Wahl 2016 unterlag Bernie Sanders noch Hillary Clinton. Im kommenden Jahr will er es erneut versuchen.

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DüsseldorfBernie Sanders, US-Senator aus Vermont, will bei den Präsidentschaftswahlen 2020 erneut antreten. Sanders gab dies am Dienstag in einem Interview mit dem Vermont Public Radio bekannt.

„Ich denke, dass der derzeitige Bewohner des Weißen Hauses unserem Land peinlich ist. Ich denke, er ist ein pathologischer Lügner“, erklärte Sanders in dem Gespräch. Über den amtierenden US-Präsidenten Donald Trump sagte er auch: „Ich denke auch, dass er ein Rassist, ein Sexist, ein Homophob, ein Xenophob ist. Jemand, der billige politische Punkte gewinnt, wenn er versucht, Minderheiten anzugreifen, oft Einwanderer ohne Papiere.“

In einer Mail an seine Unterstützer schrieb Sanders: „In unserem Wahlkampf geht es nicht nur um den Sieg gegen Donald Trump. In unserem Wahlkampf geht es darum, das Land zu verändern und eine Regierung zu bilden, die auf den Prinzipien der wirtschaftlichen, sozialen, ethnischen und ökologischen Gerechtigkeit beruht.“ Mit Mitgliedern der Parteibasis und Aktivisten wolle er die Grundlage dafür schaffen.

Sanders, der sich unter anderem für kostenlose Gesundheitsversorgung und gratis Universitäten einsetzt, hatte viele politische Beobachter und das demokratische Parteiestablishment mit seinen Erfolgen in den Vorwahlen 2016 überrascht. Auch damals fußte sein Erfolg auf einer Graswurzelbewegung, wie er sie auch diesmal wieder mobilisieren will.

Auch wenn Sanders letztlich in den demokratischen Vorwahlen gegen die gemäßigtere Clinton scheiterte, war sein Wahlkampf maßgeblich für den Linksruck verantwortlich, der die Demokratische Partei in der Ära Trump erfasst hat. Dieser hat aber auch einige Gegner von Sanders in den Reihen der Demokraten hervorgebracht, die ähnliche Ideen vertreten wie er, aber von vielen in der Partei als jünger und frischer wahrgenommen werden als der 77-Jährige .

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Der populäre Ex-Vizepräsident Joe Biden und der aufstrebende Ex-Abgeordnete Beto O'Rourke haben sich zwar noch nicht erklärt, könnten aber ebenfalls ins Rennen einsteigen.

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Kommentare (2)

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Herr Helmut da Silva

19.02.2019, 13:44 Uhr

Bei Trump wird die Fitness geprüft und die Frage gestellt, ob er Fitt genug ist sein Amt auszuüben.

2020 ist Bernie Sanders dann 79 Jahre alt und wohl kaum in der Lage weder geistig noch körperlich das Amt des Präsidenten auszuüben. Zwischen Weisheit und Altersstarrsinn ist ein Unterschied den Herr Sanders nicht mehr zu unterscheiden vermag.

Denke aber, es wird wieder einmal mit zweierlei Maß gemessen. Ein linker seniler Greis wird von der Linkspresse hochgejubelt.
Frage überlebt der die Amtszeit? Wer wird Vizepräsident, denn der oder die ist doch hier der wirkliche Präsident.

Herr Hans Henseler

19.02.2019, 17:41 Uhr

Dazu muss er erst mal von den Demokraten nominiert werden. Ich hoffe nicht, denn er
wuerde erneut verlieren und dann haetten wir Trump2.

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