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18.09.2017

00:14 Uhr

USA, Russland und China

Gabriel für direkte Gespräche mit Nordkorea

„Drei Mächte gemeinsam an den Tisch“: Bundesaußenminister Sigmar Gabriel fordert direkte Gespräche der USA, China und Russland mit Nordkorea. Vorbild sollte die Entspannungspolitik in den Zeiten des Kalten Krieges sein.

Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un müsse laut Sigmar Gabriel „eine andere Sicherheitsgarantie als die Atombombe“ vor Augen geführt werden. Reuters

Nordkorea

Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un müsse laut Sigmar Gabriel „eine andere Sicherheitsgarantie als die Atombombe“ vor Augen geführt werden.

BerlinIm Streit über die Atomwaffen und Raketentests Nordkoreas regt Bundesaußenminister Sigmar Gabriel direkte Gespräche mit dem isolierten kommunistischen Regime an. „Dazu müssen drei Mächte gemeinsam an den Tisch: die USA, China und Russland“, sagte der SPD-Politiker der „Bild“-Zeitung.

Es brauche „Visionen und mutige Schritte“ nach dem Vorbild der Entspannungspolitik in den Zeiten des Kalten Krieges. Dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un müsse „eine andere Sicherheitsgarantie als die Atombombe“ vor Augen geführt werden.

Der Staatschef sei „eben nicht irre“, sagte Gabriel. „Er folgt einer kühl überlegten Strategie: Wenn er die Atombombe hat, dann - so denkt er - ist sein Regime gesichert. Weil sich niemand trauen wird, ihn zu bedrohen.“

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Gabriel plädierte zugleich dafür, die jüngst verhängten Strafmaßnahmen und deren Wirkung abzuwarten. „Sanktionen brauchen Zeit, bis sie wirken. Das haben wir am Beispiel Iran gesehen.“

Die USA hatten am Wochenende die Führung in Pjöngjang erneut eindringlich gewarnt, dass ein Angriff auf sie oder Verbündete zur Vernichtung Nordkoreas führen würde.

Kim Jong Un zeigte sich weiter unbeeindruckt: Er will trotz härterer UN-Sanktionen das Atomwaffenprogramm seines Landes vorantreiben und ein militärisches Gleichgewicht mit der Supermacht USA erreichen. Zuvor hatte der UN-Sicherheitsrat einen neuerlichen Raketentest als Provokation verurteilt.

Von

dpa

Kommentare (7)

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Herr Günther Schemutat

18.09.2017, 08:40 Uhr

Was für einen Außenminister dürfen wir unser eigen nennen, einen Gabriel der erkannt hat , wie die Lösung mit NK aussehen könnte. Das muss der Durchbruch sein im Streit mit Trump. Warum kommen nur alle anderen nicht auf diese Idee
und muss wieder aus Deutschland kommen ,dass mit NK eng befreundet ist, Dazu noch die Analyse von Gabriel, dass Kim Jong
nur seine Macht sichern will mit Atombomben . Wie genial ist Gabriel , warum hat das seine Partei vor Schulz nicht erkannt. Ein Genie weint eigentlich still vor sich hin,
aber nicht Gabriel. Er zeigt es allen mit immer mehr Nerv Aussagen.

Das Russland,China,Deutschland mit NK befreundet sind und zwei davon Schutzmächte sind . ist Gabriel sicher neu. Aber drei davon sind Feinde Amerikas.
Es geht nicht um NK ,es geht um Strategie in Asien . Die paar Atombomben von Kim Jong reichen nicht ,aus eine Supermacht wie Amerika zu erschrecken.


Noch 6 Tage bis zur Abwahl von Merkel und Gabriel !

Herr Andreas Kertscher

18.09.2017, 08:51 Uhr

Da haben wir es wieder: Die USA müssen....
Warum kann Herr Gabriel sich nicht an einen Tisch mit Nord Korea setzen und es mit seinen Argumenten überzeugen?
Niemand hindert ihn daran, für Frieden und Einsicht zu sorgen.
Um jemanden zu überzeugen, braucht es nicht der Hilfe der USA. Das kann jeder vollbringen, der Willens ist und gute Argumente hat.
Statt dessen das typische "die Anderen müssen........."
Oder reichen bei Nord Korea Worte doch nicht aus?
Dann wäre seine Gerede wieder mal nur heiße Luft!
Wir brauchen keine Schnacker, Herr Gabriel, wir brauchen Macher!

Herr Lung Wong

18.09.2017, 09:01 Uhr

Merkel soll auch noch "vermitteln"
Merkel hat Europa gespalten, Merkel hat Deutschland gespalten, Merkel hat sogar meinen Freundeskreis und meine Familie gespalten, was ich durchaus persönlich nehme. Und jetzt wir sie losgeschickt um Nord-Korea zu spalten :-)))) LOL.  Beitrag von der Redaktion editiert. Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: „Nicht persönlich werden“ http://www.handelsblatt.com/netiquette

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