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29.05.2022

08:08

Vor den US-Wahlen

„Woke-Mob“ oder neue Aufgeklärtheit? Wie politische Korrektheit zum US-Wahlkampfthema wurde

Von: Katharina Kort

PremiumRepublikaner entdecken die „Wokeness“ vieler Demokraten als Thema, um die eigenen Wähler emotional zu mobilisieren. Doch auch viele Progressive fremdeln mit all zu viel Sensibilität.

Im November stehen die Zwischenwahlen für den Kongress und die Wahlen in verschiedenen Bundesstaaten an. Quelle: Reuters, Imago, AP Photo [M]

Wahlkampf in den USA

Im November stehen die Zwischenwahlen für den Kongress und die Wahlen in verschiedenen Bundesstaaten an.

New York Der Stein des Anstoßes ist ein Mathematikbuch: Zu sehen ist eine Balkengrafik, die rassistische Einstellungen misst und nach politischer Identifizierung zuordnet. Auf einer anderen Seite des Buches erklärt eine Sprechblase, dass positive Gefühle und Freunde helfen können, auch Matheaufgaben besser zu lösen.

Es sind Beispiele wie diese, die in den Augen vieler Republikaner aus Florida eindeutig beweisen, dass die Schulbücher in ihrem Bundesstaat politisch infiltriert werden. Deshalb hat die zuständige Schulbehörde 41 Prozent der vorgelegten Mathebücher für das kommende Schuljahr abgelehnt.

Der Grund: Sie beinhalten „Critical Race Theory“ (die Sache mit den rassistischen Einstellungen)‚ „Social Emotional Learning“ (die Sache mit den positiven Gefühlen) oder andere in dem Bundesstaat verbotene Inhalte. 

„Die höchste Zahl in der Geschichte Floridas“, verkündete Ron DeSantis, Gouverneur des Bundesstaats, zufrieden auf einer eigens anberaumten Pressekonferenz. „In der Mathematik geht es um die richtige Antwort, nicht um Gefühle oder Ideologien.“

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