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16.06.2022

14:59

Währungsunion

„Die Zeit des Gratisgeldes ist vorbei“ – Frankreichs Finanzminister Le Maire spricht von neuer Ära

Von: Carsten Volkery

PremiumDie Zinsen auf südeuropäische Staatsanleihen steigen. Bruno Le Maire erklärt, was Regierungen tun sollten – und warum er nicht an eine neue Euro-Krise glaubt.

Frankreichs Finanzminister will angesichts steigender Ängste vor neuer Eurokrise beschwichtigen. Reuters

Bruno Le Maire

Frankreichs Finanzminister will angesichts steigender Ängste vor neuer Eurokrise beschwichtigen.

Brüssel Frankreichs Finanzminister Bruno Le Maire ist den Befürchtungen einer neuen Euro-Krise entgegengetreten. „Ich bin nicht besorgt“, sagte er im Interview mit dem Handelsblatt und anderen europäischen Zeitungen. „Europa ist stark.“

Er habe „volles Vertrauen“ in EZB-Präsidentin Christine Lagarde und den italienischen Ministerpräsidenten Mario Draghi, sagte Le Maire. Sie würden die richtigen Entscheidungen treffen, um die steigenden Zinsen auf italienische Staatsanleihen wieder unter Kontrolle zu bringen.

Nachdem die Europäische Zentralbank (EZB) vergangene Woche die ersten Leitzinserhöhungen seit mehr als zehn Jahren angekündigt hatte, waren die Risikoaufschläge auf die Staatsanleihen mehrerer südeuropäischer Länder stark gestiegen. Der Spread zwischen der zehnjährigen Bundesanleihe und den italienischen Papieren beträgt inzwischen 250 Basispunkte.

Am Mittwoch sah sich der EZB-Rat gezwungen, erstmals seit Beginn der Coronakrise eine Sondersitzung einzuberufen, um die Märkte zu beruhigen. Man arbeite an einem neuen geldpolitischen „Instrument“, um die „Fragmentierung“ der Währungsunion zu verhindern, teilte die Zentralbank mit.

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