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13.04.2022

13:24

Wirtschaftshilfen

Anpassung an den Klimawandel: IWF plant 45-Milliarden-Fonds

Die Folgen des Klimawandels stellen besonders arme Länder vor große Herausforderungen. Der Internationale Währungsfonds will nun Hilfe bereitstellen.

Die Folgen des Klimawandels sind für viele Staaten schwer zu stemmen. dpa

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Die Folgen des Klimawandels sind für viele Staaten schwer zu stemmen.

Washington Der Internationale Währungsfonds (IWF) will einen rund 45 Milliarden Dollar schweren Topf schaffen, um Ländern bei der Anpassung an den Klimawandel zu helfen. Er solle auch für andere langfristige Herausforderungen Mittel bereitstellen. Das geht aus einem IWF-Papier hervor, das Reuters einsehen konnte.

Das IWF-Führungsgremium soll am Mittwoch grünes Licht für den neuen Fonds namens Resilience and Sustainability Trust (RST) geben. Die 20 führenden Industrie- und Schwellenländer (G20) hatten sich vergangenen Oktober dafür ausgesprochen, ein solches Instrument zu schaffen. Nahezu drei Viertel der 190 IWF-Mitglieder wären dann berechtigt, Mittel aus dem Topf zu beantragen. Es wären nicht nur ärmere Staaten, sondern auch viele Schwellenländer.

Bislang bietet der IWF günstige oder Nullzins-Finanzierungen vor allem für kurz- und mittelfristige Probleme an. Spezielle Programme gibt es zudem für besonders arme Entwicklungsländer. Bei Langfrist-Finanzierungen gab es aber eine Lücke, die nun geschlossen werden soll. Früheren Angaben zufolge soll der RST ab Oktober anzuzapfen sein. Um Gelder daraus zu bekommen, müssen Länder aber bestimmte Reformen zusagen und eine tragfähige Schuldenlast nachweisen.

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