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16.08.2022

14:03

Konjunktur

Chinas Führung will schwächelnder Wirtschaft weiter unter die Arme greifen

Bereits zu Wochenbeginn hatte die chinesische Zentralbank überraschend wichtige Zinssätze gesenkt, um den Abschwung zu bremsen. Nun stellt Peking weitere Hilfen in Aussicht.

Im Frühjahr legte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in China nur um 0,4 Prozent zu. dpa

Arbeiterin in einer Fabrik in der Provinz Anhui

Im Frühjahr legte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in China nur um 0,4 Prozent zu.

Angesichts der Wirtschaftsflaute in China stellt die Führung in Peking ausreichende Konjunkturhilfen in Aussicht. Die Behörden müssten sich der Dringlichkeit bewusst sein, die wirtschaftliche Erholung zu festigen, betonte Ministerpräsident Li Keqiang am Dienstag laut Staatsmedien.

Die Zentralbank hatte sich bereits zu Wochenbeginn mit der überraschenden Senkung wichtiger Zinssätze gegen den von der Corona-Krise beförderten Abschwung gestemmt. Im Frühjahr legte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in dem lange Zeit von hohen Wachstumsraten verwöhnten Land nur um magere 0,4 Prozent zu. Dabei wirkten sich insbesondere die strikten staatlichen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie negativ auf die Wirtschaft aus.

Es wird damit gerechnet, dass das von der Regierung ausgegebene Wachstumsziel von 5,5 Prozent für dieses Jahr nicht gehalten werden kann - auch, weil der Immobiliensektor schwächelt und die Verbraucher sich mit Ausgaben zurückhalten.

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