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25.11.2021

08:13

Konjunktur

Deutsche Wirtschaft wächst im dritten Quartal um 1,7 Prozent

Materialmangel, Lieferengpässe und die verschärfte Corona-Pandemielage belasten die deutsche Wirtschaft. Trotzdem wächst das Bruttoinlandsprodukt – wenn auch schwächer als erwartet.

Die Auftragsbücher vieler Industriebetriebe sind voll – doch aufgrund von Engpässen können viele Unternehmen die Bestellungen nicht zeitnah abarbeiten. dpa

Containerschiff in Hamburg

Die Auftragsbücher vieler Industriebetriebe sind voll – doch aufgrund von Engpässen können viele Unternehmen die Bestellungen nicht zeitnah abarbeiten.

Berlin Die deutsche Wirtschaft ist im dritten Quartal etwas schwächer gewachsen, als zunächst angenommen. Das Bruttoinlandsprodukt stieg im Zeitraum Juli bis Ende September um 1,7 Prozent gegenüber dem Vorquartal, wie das Statische Bundesamt am Donnerstag mitteilte.

In einer ersten Schätzung war die Wiesbadener Behörde von einem Plus von 1,8 Prozent ausgegangen. Gegenüber dem vierten Quartal 2019, also dem Niveau vor der Coronakrise, fiel die Wirtschaftsleistung 1,1 Prozent geringer aus.

Angeschoben wurde Europas größte Volkswirtschaft vom Privatkonsum, der kräftig um 6,2 Prozent zulegte. Lieferengpässe hinterließen dagegen Spuren. Der Export und die Investitionen der Unternehmen in Ausrüstungen wie Maschinen sanken gegenüber dem Vorquartal.

Ökonomen erwarten, dass die deutsche Wirtschaft wegen Lieferengpässen und der Zuspitzung der Corona-Infektionslage zum Jahresende deutlich an Tempo verliert und voraussichtlich im vierten Quartal nicht mehr wächst.

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