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03.06.2022

05:29

Sanktionen

Darum könnte das Ölembargo gegen Russland ins Leere laufen

Von: Jakob Blume, Moritz Koch, Carsten Volkery

PremiumBis Jahresende will die EU ihre russischen Ölimporte um 90 Prozent kappen. Doch hilft das überhaupt? Analysten warnen vor ungewollten Nebeneffekten.

Energieversorgung: Öltanker dpa

Öltanker

Öl, das auf dem Seeweg in die EU kommt, wird mit Sanktionen belegt. Pipeline-Öl ist dagegen von dem Bann ausgenommen.

Zürich, Brüssel. Erstpublikation: 31.05.2022, 16:13 Uhr Die EU hat sich nach wochenlangem Streit auf ein Öl-Embargo gegen Russland geeinigt, zumindest auf ein partielles. Aber wirkt es auch wie gewünscht? Die Handelsströme des globalen Ölmarktes werden sich verändern, so viel ist sicher. Russland wird neue Abnehmer finden müssen. Und dennoch bleiben Zweifel, ob sich der Kompromiss bewährt.

Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck stellte am Dienstag klar, dass er mit der Einigung nicht glücklich sei. Vor allem der ungarische Premier Viktor Orban habe „ruchlos“ für seine eigenen Interessen gepokert, kritisierte der Grünenpolitiker beim „Wirtschaftstag“ des Wirtschaftsrats der CDU. Die Kraft und die Entschlossenheit Europas habe durch das „Gewürge“ um das sechste Sanktionspaket gelitten.

Öl-Embargo gegen Russland erst zum Jahresende

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