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18.04.2017

17:48 Uhr

Fußball-WM-Bewerbung

OFC will das amerikanische Trio unterstützen

Bei der Fußball-WM 2026 sollen 48 Mannschaften an der Endrunde teilnehmen - so viel wie noch nie. Gemeinsame Ausrichter wollen unter anderem die USA, Mexiko und Kanada werden. Unterstützung gibt es aus Ozeanien.

Die Präsidenten der US-amerikanischen, mexikanischen und kanadischen Fußballverbände zeigen ihre gemeinsame WM-Bewerbung. Die drei gemeinsamen Kandidaten USA, Mexiko und Kanada drängen auf einen schnellen Zuschlag für die Fußball-WM 2026. dpa

Entscheidung über Fußball-WM 2026

Die Präsidenten der US-amerikanischen, mexikanischen und kanadischen Fußballverbände zeigen ihre gemeinsame WM-Bewerbung. Die drei gemeinsamen Kandidaten USA, Mexiko und Kanada drängen auf einen schnellen Zuschlag für die Fußball-WM 2026.

BerlinDie Ozeanische Fußball-Konföderation will die gemeinsame Kandidatur der USA, Mexikos und Kanadas für die Ausrichtung der WM 2026 unterstützen. „Diese drei Nationen haben die angemessene Infrastruktur um das auf 48 Mannschaften und 80 Spiele erweiterte Event auszurichten“, wird der Präsident der OFC, David Chung, am Dienstag in einer Konföderationsmitteilung zitiert. Die elf Verbände der OFC wollen zudem beschleunigte Verhandlungen zur WM-Vergabe unterstützen.

Wie die Nachrichtenagentur AP berichtet, strebt das Trio eine Vorverlegung der WM-Abstimmung um zwei Jahre an. Demnach sollen die 211 FIFA-Mitglieder schon beim Kongress 2018 in Moskau über den Ausrichter entscheiden und nicht wie bislang geplant 2020. Dies sei dem Fußball-Weltverband FIFA von den nationalen Verbänden in einem Brief bereits im März vorgeschlagen worden.

Die USA, Mexiko und Kanada sind derzeit die einzigen Bewerber für die Mammut-Weltmeisterschaft. Nach den gültigen Regularien gibt es praktisch keinen realistischen Gegenkandidaten. Europäer und Asiaten sind derzeit ausgeschlossen, da in ihren Konföderationen die Turniere 2018 (Russland) und 2022 (Katar) stattfinden. Ländern aus Ozeanien, Afrika oder anderen Verbänden aus Süd- und Mittelamerika sowie der Karibik ist die Organisation des Turniers logistisch kaum zuzutrauen.

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dpa

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