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Milde Polarnacht

Forscher messen Rekord-Eisschwund in der Arktis

In der Arktis bewegt man sich derzeit buchstäblich auf dünnem Eis: Noch nie war die Eisfläche in einem Februar so klein wie in diesem Jahr.

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Noch nie haben Forscher in einem Februar eine so kleine Eisdecke in der Arktis gemessen wie in diesem Jahr. Mit knapp 14 Millionen Quadratkilometern liege der Durchschnittswert für die Meereis-Bedeckung so niedrig wie noch nie in diesem Monat seit Beginn der Satellitenmessungen im Jahr 1978, teilte das Alfred-Wegener-Institut (AWI) für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven am Donnerstag mit. (Foto: Esther Horvath / iLCP)

Rekordeisschwund in der Arktis

Noch nie haben Forscher in einem Februar eine so kleine Eisdecke in der Arktis gemessen wie in diesem Jahr. Mit knapp 14 Millionen Quadratkilometern liege der Durchschnittswert für die Meereis-Bedeckung so niedrig wie noch nie in diesem Monat seit Beginn der Satellitenmessungen im Jahr 1978, teilte das Alfred-Wegener-Institut (AWI) für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven am Donnerstag mit. (Foto: Esther Horvath / iLCP)

Die Ursache seien Warmlufteinbrüche, die in der Arktis immer häufiger und stärker aufträten. Milde Winde aus dem Süden wärmen demnach die Region und bescheren dem Norden Grönlands mitten in der Polarnacht Temperaturen von plus sechs Grad.  (Foto: Stefan Hendricks)

Milde Polarnacht

Die Ursache seien Warmlufteinbrüche, die in der Arktis immer häufiger und stärker aufträten. Milde Winde aus dem Süden wärmen demnach die Region und bescheren dem Norden Grönlands mitten in der Polarnacht Temperaturen von plus sechs Grad. (Foto: Stefan Hendricks)

Solche in diesen Breiten sommerlich erscheinenden Werte bei gleichzeitig sibirischer Kälte in Mitteleuropa seien Wettermuster, die mit dem Klimawandel verknüpft würden, hieß es vom AWI. (Foto: Stefan Hendricks)

Arktisches Meereis mit Schmelzwassertümpeln

Solche in diesen Breiten sommerlich erscheinenden Werte bei gleichzeitig sibirischer Kälte in Mitteleuropa seien Wettermuster, die mit dem Klimawandel verknüpft würden, hieß es vom AWI. (Foto: Stefan Hendricks)

„Die Eisbedeckung im Februar nimmt keineswegs von Jahr zu Jahr gleichmäßig ab, sondern schwankt erheblich“, erklärte der Meereisphysiker Marcel Nicolaus. Der Trend sei jedoch klar: Die Eisdecke auf dem Nordpolarmeer schrumpfe im Monat Februar um durchschnittlich 2,8 Prozent pro Dekade. (Foto: AWI)

Daten zur Eisbedeckung seit 1979

„Die Eisbedeckung im Februar nimmt keineswegs von Jahr zu Jahr gleichmäßig ab, sondern schwankt erheblich“, erklärte der Meereisphysiker Marcel Nicolaus. Der Trend sei jedoch klar: Die Eisdecke auf dem Nordpolarmeer schrumpfe im Monat Februar um durchschnittlich 2,8 Prozent pro Dekade. (Foto: AWI)

Auch die Eisdicke, die seit 2010 gemessen wird, spiele eine erhebliche Rolle. Denn dünnes Eis breche schneller und werde vom Wind leichter vertrieben oder zusammengedrückt. „Auch dabei zeichnet sich ein erster Trend zu durchschnittlich dünnerem Eis ab“, sagte AWI-Forscher Nicolaus. (Foto: PAM ARCMIP2009)

Das Eis wird dünner

Auch die Eisdicke, die seit 2010 gemessen wird, spiele eine erhebliche Rolle. Denn dünnes Eis breche schneller und werde vom Wind leichter vertrieben oder zusammengedrückt. „Auch dabei zeichnet sich ein erster Trend zu durchschnittlich dünnerem Eis ab“, sagte AWI-Forscher Nicolaus. (Foto: PAM ARCMIP2009)

Am Nordpol gelten Dezember, Januar und Februar als Wintermonate. In den nächsten Monaten zeigt sich wieder die Sonne und Meereis schmilzt. Wegen der kleinen Ausgangsfläche fürchten einige Forscher nun einen neuen Rekord beim sommerlichen Eisrückgang. Der wird allerdings auch stark von den Wetter- und Windbedingungen in den kommenden Monaten beeinflusst werden. (Foto: Stefan Hendricks)

Schneebedeckte Schmelzwassertümpel in der Arktis

Am Nordpol gelten Dezember, Januar und Februar als Wintermonate. In den nächsten Monaten zeigt sich wieder die Sonne und Meereis schmilzt. Wegen der kleinen Ausgangsfläche fürchten einige Forscher nun einen neuen Rekord beim sommerlichen Eisrückgang. Der wird allerdings auch stark von den Wetter- und Windbedingungen in den kommenden Monaten beeinflusst werden. (Foto: Stefan Hendricks)

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