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10.12.2022

15:00

Insight Innovation

Amerikas Traum vom CO2-Staubsauger – Wie die Anlage eines Ölkonzerns das Klima retten könnte

Von: Katharina Kort

PremiumTreibhausgase aus der Luft entfernen ist machbar. Doch die Technologie ist teuer und gerade in Deutschland umstritten. Ein prominenter Investor setzt nun auf das Thema.

Die Technologie ist in Deutschland umstritten, vor allem bei den Grünen. Doch will die Bundesregierung sie jetzt fördern. In den USA wird sie dagegen bereits vom Ölkonzern Occidental umgesetzt.

CO2 aus der Luft abfangen

Die Technologie ist in Deutschland umstritten, vor allem bei den Grünen. Doch will die Bundesregierung sie jetzt fördern. In den USA wird sie dagegen bereits vom Ölkonzern Occidental umgesetzt.

New York Für Exxon-Chef Darren Woods ist es der „Heilige Gral“, für Warren Buffett ein vielversprechendes Investment, für Bill Gates eine Chance, das Klima zu retten – und US-Präsident Joe Biden hilft mit großzügigen Steuervergünstigungen. Der Enthusiasmus gilt „Direct Air Capture“ (DAC) – einer Technologie, die Kohlendioxid aus der Luft filtert, sicher speichert oder in synthetischen Treibstoff wandelt. Es ist eine Art CO2-Staubsauger für die Atmosphäre.

Und der soll ein wichtiges Werkzeug im Kampf gegen den Klimawandel werden. Die größte DAC-Anlage der Welt entsteht derzeit im texanischen Ector County, direkt über den riesigen Ölfeldern des Permian-Beckens.

Dort baut der Ölkonzern Occidental mit dem kanadischen Start-up Carbon Engineering im Joint Venture „1Point Five“. Die Anlage soll 2024 ihren Betrieb aufnehmen. Riesige Ventilatoren sollen jährlich eine halbe Million Tonnen CO2 aus der Luft filtern. Bis 2035 sind 70 solcher Anlagen geplant.

Rifkin: Es rechnet sich einfach nicht. Es ist lächerlich.

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