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31.07.2021

16:05

Insight Innovation

Gut für Tierwohl und Klima: Künftig gibt es Steak und Burger aus dem Labor

Von: Katrin Terpitz

PremiumStart-ups tüfteln weiter an Fleisch aus der Petrischale. Zwar ist es bis zur Massenproduktion noch weit, doch die klimaschonende Technologie macht rasante Fortschritte.

In der Ökobilanz schneidet In-vitro-Fleisch deutlich besser ab als Schlachtfleisch.

Fleisch aus dem Labor

In der Ökobilanz schneidet In-vitro-Fleisch deutlich besser ab als Schlachtfleisch.

Maastricht Der „Kuhstall der Zukunft“ befindet sich in einem Labor im Gewerbegebiet von Maastricht. Statt Rindviechern gibt es Wärmeschränke mit einer konstanten Temperatur von 37 Grad. Darin liegen durchsichtige kleine Plastikgefäße mit Zellhaufen in einer trüben Nährlösung. Die wird permanent vorsichtig umgerührt. „Muskelzellen vom Rind sind sehr sensibel und wählerisch, was Nahrung und Umgebung angeht“, erklärt Peter Verstrate, Mitgründer und COO von Mosa Meat. Das Food-Tech gehört zu den Pionieren für Fleisch aus dem Labor.

Dafür braucht es statt Bauern in Gummistiefeln Wissenschaftler in weißen Kitteln. Im Labor nebenan vermehren sie in Petrischalen Fettzellen, die aussehen wie dünne weiße Fadenwürmer. In zwei bis drei Monaten wachsen die Zellhaufen vom Rind – Muskeln und Fett – zu einem veritablen Burger heran – biologisch identisch mit Rindfleisch.

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