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29.10.2022

18:10

Insight Innovation

Nach Nord-Stream-Attacke: Wie Deutschland seine maritime Infrastruktur mit Hightech schützen will

Von: Thomas Jahn

PremiumDatenkabel, Pipelines, Windkraft – im Meer befindet sich wertvolle Infrastruktur, die bislang ungeschützt ist. Der jüngste Sabotageakt rückt ein erstaunliches Forschungsprojekt in den Fokus.

Imago, dpa, PR [M]

Insight Innovation

Düsseldorf Ein Schiff mit Gefahrgut läuft in den Hafen von Nordenham in der Nähe von Bremerhaven ein. Als es anlegen will, steigt eine Drohne auf. Sie späht das Schiff aus. Auf einem Schlauchboot und an Land nähern sich Vermummte, eine Rauchbombe wird gezündet.

Doch der Angriff der Unbekannten scheitert. Sicherheitskräfte erkannten ihn früh auf Überwachungskameras. Spezielle Kameras, sogenannte Range-Gated-Systeme, konnten mit ihren Lasern durch den Rauch sehen. Eine Abwehrdrohne verdrängt den Späher. Die „DLR Seekatze“, ein unbemanntes Klein-U-Boot, untersucht den Schiffsrumpf nach Sprengsätzen.

Dramatische Szenen, aber alle nur gespielt, im Rahmen einer geheimen Übung vor wenigen Tagen. Das Institut für den Schutz maritimer Infrastruktur des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) führte „eine Technologiedemonstration zusammen mit Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben“ durch. Eine nüchterne Bezeichnung für eine Übung, die vor dem Hintergrund des Anschlags auf die Nord-Stream-Gasleitungen massiv an Bedeutung gewonnen hat.

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