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07.05.2022

15:11

Insight Innovation

Schleuder statt Raketenantrieb: Wie ein Start-up Satelliten ohne Umweltschäden ins All bringen will

Von: Hannah Krolle, Leonie Tabea Natzel

Die Raumfahrt ist wichtig, aber teuer und umweltschädlich. Das Unternehmen Spin Launch möchte den Großteil des Treibstoffs einsparen – mit einem umstrittenen Verfahren.

Die Zahl der Raketenstarts wird sich in den nächsten Jahren und Jahrzehnten erheblich erhöhen – und damit die Umweltprobleme. Klawe Rezezcy, Getty, Imago

Insight Innovation

Die Zahl der Raketenstarts wird sich in den nächsten Jahren und Jahrzehnten erheblich erhöhen – und damit die Umweltprobleme.

Düsseldorf, New York Mitten in der Wüste New Mexicos erhebt sich ein schneckenförmiges Gebäude. 50 Meter ist es hoch, höher als die Freiheitsstatue. Hier erprobt das Start-up Spin Launch sein Verfahren, Raketen so gut wie ohne Treibstoff ins All zu bringen. Die Rotationsbewegung in der Schnecke sollen den Flugkörper auf eine Geschwindigkeit von etwa 8000 Kilometer pro Stunde bringen. Per Zentrifugalkraft werden so auch Satelliten ins Weltall geschossen.

Das Besondere: Die Rakete verbraucht kaum Treibstoff. Das spart Geld und Gewicht. Bei SpaceX können Kunden Cargo-Flüge für Satelliten in einer Umlaufbahn von 400 bis 600 Kilometer Höhe buchen – zu einem Preis von 1,1 Millionen Dollar für 200 Kilogramm Ladung.

Das gilt in der Raumfahrt bereits als extrem preiswert. Aber Spin Launch will SpaceX unterbieten. „Wir können sie für eine halbe Million Dollar in eine 400-Kilometer-Umlaufbahn bringen“, sagt Jonathan Yaney, Gründer und Chef von Spin Launch.

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