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23.06.2019

09:55

Handelsblatt Live

Brennstoffzellen waren lange keine Konkurrenz zur Batterie – bis jetzt

Handelsblatt Live: Brennstoffzellen waren lange keine Konkurrenz zur Batterie – bis jetzt

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Frankfurt, Stuttgart, Düsseldorf, Tokio Das Eröffnen von Tankstellen gehört gemeinhin nicht zur Stellenbeschreibung eines Landesministers. Und doch war es am Dienstag dieser Woche so weit: In feierlicher Absicht erschien der nordrhein-westfälische Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) bei der Eröffnung der neuen Wasserstofftankstelle des Industriegaseherstellers Air Liquide in Düsseldorf.

Dass es sich nicht einmal um die erste, sondern bloß um die zweite ihrer Art in der Landeshauptstadt handelt, spielte keine Rolle: Das Thema liegt Pinkwart am Herzen. Der Politiker ist sich sicher: „Dem Wasserstoff gehört die Zukunft.“

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Kommentare (2)

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Frau Edelgard Kah

24.06.2019, 13:44 Uhr

Sehr geehrte Redakteure,

was lese ich denn beu Euch? Düsseldorf mit seinen fast 650 000 Einwohnern hat nun schon die zweite Wasserstofftankstelle? Ist das nicht eine gewaltige Übertreibung? Vielleicht sogare eine Verschwendung öffentlicher Mittel?

Sie werden sicher gemerkt haben, auf was ich mit meiner Persiflage abziele. Seit 30 Jahren lese ich in jedem Geschäftsbericht vom Daimler, dass man an der Brennstoffzelle forscht. Das ist sicher aller Ehren wert. Nur verwertbare Produkte gibt es eben bis dato nicht.

Das mag zum Teil an technologischen Problemen liegen. Haupthindernis ist jedoch die fehlende Ladeinfrastruktur. Vielleicht denken Sie einmal darüber nach ob es wirklich Sinn macht, für jede Energieart Hunderte Milliarden EURO im Erdreich zu verbuddeln? Erst in Tankstellen für Verbrennungsmotoren. Danach in Tankstellen für gasbetriebene Autos. Dann in Ladestationen für Elektrofahrzeuge. Danach für Autos mit Brennstoffzelle. Und so weiter. Vielleicht fallen Ihnen noch andere Antriebsarten ein.

Helmut Duda

24.06.2019, 13:58 Uhr

Wasserstofffahrzeuge könnten, denke ich, durchaus eine Zukunft haben. Gerade was Fahrzeuge angeht, die lange Strecken zurücklegen müssen, sehe ich da schon entscheidende Vorteile gegenüber Elektroautos. Ob und wann sich diese Technologie durchsetzen wird, wird man sehen. Nur weil konstant an etwas geforscht wird, bedeutet das ja leider nicht, dass die ganze Zeit gleich intensiv Forschung betrieben wird.

Das Problem mit den Tankstellen, Ladestationen etc sehe ich auch. Eventuell wären aber für normale Autos auch hybride Lösungen aus E-Auto und Wasserstofffahrzeug denkbar?

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