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Health-i-Award: Bilder des Abends

Das sind die innovativsten Ideen aus der Gesundheitswelt

Von: Carina Kontio

Zum vierten Mal haben Handelsblatt und die Techniker-Krankenkasse Ideen für eine bessere Gesundheitsversorgung ausgezeichnet. Die Bilder des Abends.

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Mehr als 170 Bewerbungen gingen bei der diesjährigen Ausschreibung von Handelsblatt und der Techniker-Krankenkasse ein. Die Sieger wurden bei einem festlichen Event am Donnerstagabend in Berlin gekürt. Gesucht waren innovative Ideen für eine bessere Gesundheitsversorgung. Marc-Steffen Unger für Handelsblatt

Health-i-Award 2019

Mehr als 170 Bewerbungen gingen bei der diesjährigen Ausschreibung von Handelsblatt und der Techniker-Krankenkasse ein. Die Sieger wurden bei einem festlichen Event am Donnerstagabend in Berlin gekürt. Gesucht waren innovative Ideen für eine bessere Gesundheitsversorgung.

Bild: Marc-Steffen Unger für Handelsblatt

Die Eventlocation war einst der größte Kühlhauskomplex Europas, 1901 errichtet, um den wachsenden Bedarf der Bevölkerung nach gekühlten Lebensmitteln zu decken. Heute werden dort Feste gefeiert. Marc-Steffen Unger für Handelsblatt

Blick auf das Kühlhaus in Berlin

Die Eventlocation war einst der größte Kühlhauskomplex Europas, 1901 errichtet, um den wachsenden Bedarf der Bevölkerung nach gekühlten Lebensmitteln zu decken. Heute werden dort Feste gefeiert.

Bild: Marc-Steffen Unger für Handelsblatt

Neun smarte Konzepte und Geschäftsmodelle für eine bessere Versorgung von Patienten präsentierten die Finalisten den rund 200 Gästen aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Marc-Steffen Unger für Handelsblatt

Eine Bühne für gute Ideen

Neun smarte Konzepte und Geschäftsmodelle für eine bessere Versorgung von Patienten präsentierten die Finalisten den rund 200 Gästen aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft.

Bild: Marc-Steffen Unger für Handelsblatt

Lauschten gespannt den Pitches und grillten die Gründer mit Nachfragen zum Geschäftsmodell (von links): Handelsblatt Chefredakteur Sven Afhüppe, Chef der Techniker-Krankenkasse Jens Baas, Shari Langemak, Ärztin und Digital-Health-Strategin sowie Cornelia Roeper, Gründerin der Social-Start-ups "Wefugees" und "Mitunsleben". Marc-Steffen Unger für Handelsblatt

Die Jury

Lauschten gespannt den Pitches und grillten die Gründer mit Nachfragen zum Geschäftsmodell (von links): Handelsblatt Chefredakteur Sven Afhüppe, Chef der Techniker-Krankenkasse Jens Baas, Shari Langemak, Ärztin und Digital-Health-Strategin sowie Cornelia Roeper, Gründerin der Social-Start-ups "Wefugees" und "Mitunsleben".

Bild: Marc-Steffen Unger für Handelsblatt

Gottfried Ludewig, Leiter der Abteilung Digitalisierung und Innovation im Bundesministerium der Gesundheit, kam mit guten Nachrichten zur Verleihung des Health-i-Awards. Nur wenige Stunden zuvor wurde im Bundestag das "Digitale-Versorgung-Gesetz" verabschiedet. Ludewig: "Das Team im Gesundheitsministerium feiert heute Abend. (...) Apps sind keine Spielerei. Apps haben viele Anwendungsmöglichkeiten in der Medizin. Und wir sind das erste Land auf der Welt, bei dem es Apps auf Rezept gibt." Marc-Steffen Unger für Handelsblatt

Keynote und leidenschaftliches Plädoyer für digitale Versorgung

Gottfried Ludewig, Leiter der Abteilung Digitalisierung und Innovation im Bundesministerium der Gesundheit, kam mit guten Nachrichten zur Verleihung des Health-i-Awards. Nur wenige Stunden zuvor wurde im Bundestag das "Digitale-Versorgung-Gesetz" verabschiedet. Ludewig: "Das Team im Gesundheitsministerium feiert heute Abend. (...) Apps sind keine Spielerei. Apps haben viele Anwendungsmöglichkeiten in der Medizin. Und wir sind das erste Land auf der Welt, bei dem es Apps auf Rezept gibt."

Bild: Marc-Steffen Unger für Handelsblatt

Mona Späth (rechts) und Hanna Jakob helfen mit ihrer App Patienten, nach einem Schlaganfall wieder sprechen zu lernen. Für diese digitale Innovation wurde ihr Unternehmen Neolexon vor zwei Jahren mit dem Health-i-Award ausgezeichnet. Auf der Bühne erzählten sie Sven Afhüppe und Jens Baas, wie sehr ihnen damals die Auszeichnung geholfen hat. Inzwischen ist ihre App bei mehr als 600 Logopäden im Einsatz, einige Krankenkassen erstatten das Angebot und ihr Start-up mit insgesamt sieben festen Mitarbeitern ist mittlerweile profitabel. Marc-Steffen Unger für Handelsblatt

Was wurde eigentlich aus....?

Mona Späth (rechts) und Hanna Jakob helfen mit ihrer App Patienten, nach einem Schlaganfall wieder sprechen zu lernen. Für diese digitale Innovation wurde ihr Unternehmen Neolexon vor zwei Jahren mit dem Health-i-Award ausgezeichnet. Auf der Bühne erzählten sie Sven Afhüppe und Jens Baas, wie sehr ihnen damals die Auszeichnung geholfen hat. Inzwischen ist ihre App bei mehr als 600 Logopäden im Einsatz, einige Krankenkassen erstatten das Angebot und ihr Start-up mit insgesamt sieben festen Mitarbeitern ist mittlerweile profitabel.

Bild: Marc-Steffen Unger für Handelsblatt

Bevor es zur Preisverleihung ging, sorgte die Musikerin Toksï, die Soul in der Blutbahn hat, für die musikalische Unterhaltung. Toksï selbst bezeichnet ihre Musik als ‘Hip-Pop’: freshe Beats und eingängige Melodien. Marc-Steffen Unger für Handelsblatt

Live-Act

Bevor es zur Preisverleihung ging, sorgte die Musikerin Toksï, die Soul in der Blutbahn hat, für die musikalische Unterhaltung. Toksï selbst bezeichnet ihre Musik als ‘Hip-Pop’: freshe Beats und eingängige Melodien.

Bild: Marc-Steffen Unger für Handelsblatt

Sie räumte den Preis in der Kategorie "Junge Talente" ab: Christina Roitzheim (2.v.r.), die gemeinsam mit ihrem Gründer-Team um Selcuk Aciner, Andrea Bedoya und Eleonore Filhol die Smartphone-App Contenance entwickelt hat. Der mobile Coach soll helfen, Handysucht zu verhindern. Marc-Steffen Unger für Handelsblatt

Gewinner in der Kategorie "Junge Talente"

Sie räumte den Preis in der Kategorie "Junge Talente" ab: Christina Roitzheim (2.v.r.), die gemeinsam mit ihrem Gründer-Team um Selcuk Aciner, Andrea Bedoya und Eleonore Filhol die Smartphone-App Contenance entwickelt hat. Der mobile Coach soll helfen, Handysucht zu verhindern.

Bild: Marc-Steffen Unger für Handelsblatt

Auf die Frage, warum man diese ausgerechnet mit einem Smartphone bekämpfen sollte, erklärte Roitzheim: „Wir setzen auf eine bewusste Auseinandersetzung mit dem Handy. Es ist wie beim Schwimmen lernen: Um in kritischen Momenten nicht abzusaufen, muss ich ins Wasser gehen.“ Marc-Steffen Unger für Handelsblatt

Christina Roitzheim mit ihrem Laudator Gottfried Ludewig

Auf die Frage, warum man diese ausgerechnet mit einem Smartphone bekämpfen sollte, erklärte Roitzheim: „Wir setzen auf eine bewusste Auseinandersetzung mit dem Handy. Es ist wie beim Schwimmen lernen: Um in kritischen Momenten nicht abzusaufen, muss ich ins Wasser gehen.“

Bild: Marc-Steffen Unger für Handelsblatt

Die Jury überzeugen konnte auch Jungunternehmer Maximilian Greschke (im Bild mit CEO-Assistentin Paula Purps). Greschke schaffte es mit seinem Start-up Recare in die Endauswahl – eine digitale Plattform für das Entlassungsmanagement von Patienten. Mit Hilfe seiner Software können Krankenhäuser pflegebedürftige Patienten nach der Entlassung unmittelbar in eine geeignete Pflegeeinrichtung überführen. Marc-Steffen Unger für Handelsblatt

Gewinner in der Kategorie "Unternehmen"

Die Jury überzeugen konnte auch Jungunternehmer Maximilian Greschke (im Bild mit CEO-Assistentin Paula Purps). Greschke schaffte es mit seinem Start-up Recare in die Endauswahl – eine digitale Plattform für das Entlassungsmanagement von Patienten. Mit Hilfe seiner Software können Krankenhäuser pflegebedürftige Patienten nach der Entlassung unmittelbar in eine geeignete Pflegeeinrichtung überführen.

Bild: Marc-Steffen Unger für Handelsblatt

„So sind die Patienten nach der Entlassung optimal versorgt und müssen nicht unnötig lange im Krankenhaus bleiben“, erklärt der 29-jährige Greschke. Recare verbindet bereits über 130 Krankenhäuser mit über 9000 Pflegenachsorgern. Der Gründer betonte stolz: „Das sind 40 Prozent aller Nachsorger, die es in Deutschland gibt.“ Laudatorin Brigitte Zypries, ehemalige Bundeswirtschaftsministerin, gratulierte anerkennend: „Glückwunsch, ich hoffe aber, dass ich Ihre App nie brauche.“ Marc-Steffen Unger für Handelsblatt

Greschke mit Laudatorin Zypries

„So sind die Patienten nach der Entlassung optimal versorgt und müssen nicht unnötig lange im Krankenhaus bleiben“, erklärt der 29-jährige Greschke. Recare verbindet bereits über 130 Krankenhäuser mit über 9000 Pflegenachsorgern. Der Gründer betonte stolz: „Das sind 40 Prozent aller Nachsorger, die es in Deutschland gibt.“ Laudatorin Brigitte Zypries, ehemalige Bundeswirtschaftsministerin, gratulierte anerkennend: „Glückwunsch, ich hoffe aber, dass ich Ihre App nie brauche.“

Bild: Marc-Steffen Unger für Handelsblatt

Und dann war live vor Ort das Publikum gefragt: Wer wird Sieger in der Kategorie "Start-up"? Marc-Steffen Unger für Handelsblatt

Abstimmung mit dem Smartphone

Und dann war live vor Ort das Publikum gefragt: Wer wird Sieger in der Kategorie "Start-up"?

Bild: Marc-Steffen Unger für Handelsblatt

Die rund 200 Gäste überzeugen konnte letztlich Frank Böhme (2.v.l.) mit seinem Unternehmen Scanacs. Hinter seiner Erfindung steckt eine Lösung mit großem Potenzial: 750 Millionen Rezepte, die Patienten für ihre Medikamente vom Arzt bekommen, werden jährlich von den Krankenkassen und Apotheken verarbeitet. Während der Patient allerdings schon nach wenigen Minuten mit seinen Tabletten in der Hand die Apotheke wieder verlässt, erwacht im Hintergrund ein Bürokratiemonster zum Leben. Zwischen Arzneimittelabgabe und dem Abschluss der Rezeptprüfung durch die Krankenkasse können bis zu zwölf Monate vergehen. Marc-Steffen Unger für Handelsblatt

Das Scanacs-Team gewinnt in der Kategorie "Start-up"

Die rund 200 Gäste überzeugen konnte letztlich Frank Böhme (2.v.l.) mit seinem Unternehmen Scanacs. Hinter seiner Erfindung steckt eine Lösung mit großem Potenzial: 750 Millionen Rezepte, die Patienten für ihre Medikamente vom Arzt bekommen, werden jährlich von den Krankenkassen und Apotheken verarbeitet. Während der Patient allerdings schon nach wenigen Minuten mit seinen Tabletten in der Hand die Apotheke wieder verlässt, erwacht im Hintergrund ein Bürokratiemonster zum Leben. Zwischen Arzneimittelabgabe und dem Abschluss der Rezeptprüfung durch die Krankenkasse können bis zu zwölf Monate vergehen.

Bild: Marc-Steffen Unger für Handelsblatt

„Ein Prozess, der Zeit und Ressourcen verschlingt – beim Apotheker und der Krankenkasse“, erklärt der Dresdner IT-Unternehmer. „Jährlich verursacht dieser Ablauf Prozesskosten in Höhe von 150 Millionen Euro.“ Mit Hilfe der Scanacs-Plattform werden nun aus mehreren Monaten wenige Sekunden – und die Apotheke erhält in Echtzeit einen Hinweis über die Erstattungsfähigkeit des Arzneimittels. „Es war eine Herausforderung, in drei Minuten ein Problem und eine Lösung zu präsentieren, von dem viele im Publikum noch nie etwas gehört haben. Umso mehr freut uns das spontane Voting der Zuhörer. Das Ergebnis zeigt, dass wir mit unserer Lösung auf dem richtigen Weg sind“, so Scanacs-CEO Böhme im Anschluss über den Live-Pitch. Marc-Steffen Unger für Handelsblatt

Nur 3 Minuten!

„Ein Prozess, der Zeit und Ressourcen verschlingt – beim Apotheker und der Krankenkasse“, erklärt der Dresdner IT-Unternehmer. „Jährlich verursacht dieser Ablauf Prozesskosten in Höhe von 150 Millionen Euro.“ Mit Hilfe der Scanacs-Plattform werden nun aus mehreren Monaten wenige Sekunden – und die Apotheke erhält in Echtzeit einen Hinweis über die Erstattungsfähigkeit des Arzneimittels. „Es war eine Herausforderung, in drei Minuten ein Problem und eine Lösung zu präsentieren, von dem viele im Publikum noch nie etwas gehört haben. Umso mehr freut uns das spontane Voting der Zuhörer. Das Ergebnis zeigt, dass wir mit unserer Lösung auf dem richtigen Weg sind“, so Scanacs-CEO Böhme im Anschluss über den Live-Pitch.

Bild: Marc-Steffen Unger für Handelsblatt

„Wir haben uns mit dem Award vorgenommen, innovative Firmen im Gesundheitsmarkt sichtbar zu machen“, erklärte Handelsblatt-Chefredakteur Sven Afhüppe (links). „Jungen Unternehmen, die etwas in der Welt verbessern wollen, möchten wir damit eine Plattform geben und helfen, sie groß zu machen.“ Sichtlich begeistert war auch Jens Baas (rechts), Chef der Techniker-Krankenkasse: „Start-ups und Krankenkassen passen vielleicht doch besser zusammen als man denkt. Das zeigt der Abend hier.“ Marc-Steffen Unger für Handelsblatt

Glückliche Gewinner auf der Bühne

„Wir haben uns mit dem Award vorgenommen, innovative Firmen im Gesundheitsmarkt sichtbar zu machen“, erklärte Handelsblatt-Chefredakteur Sven Afhüppe (links). „Jungen Unternehmen, die etwas in der Welt verbessern wollen, möchten wir damit eine Plattform geben und helfen, sie groß zu machen.“ Sichtlich begeistert war auch Jens Baas (rechts), Chef der Techniker-Krankenkasse: „Start-ups und Krankenkassen passen vielleicht doch besser zusammen als man denkt. Das zeigt der Abend hier.“

Bild: Marc-Steffen Unger für Handelsblatt

Moderatorin Johanna Klum führte charmant durch den Abend. Sie gilt als Multitalent und ist nicht nur als Moderatorin, sondern auch als Sängerin, Model und Synchronsprecherin tätig. Marc-Steffen Unger für Handelsblatt

Multitalent Klum

Moderatorin Johanna Klum führte charmant durch den Abend. Sie gilt als Multitalent und ist nicht nur als Moderatorin, sondern auch als Sängerin, Model und Synchronsprecherin tätig.

Bild: Marc-Steffen Unger für Handelsblatt

So sehen Sieger aus: Gruppenfoto aller Preisträger des diesjährigen Health-i-Awards mit ihren Laudatoren und Juroren. Mehr als 500 Schüler, Studierende, Forscher, Gründerinnen und gestandene Unternehmen haben sich in den vergangenen drei Jahren um die Auszeichnung beworben, die den besten Talenten eine Bühne bietet, um sich und ihre Ideen zu präsentieren. Marc-Steffen Unger für Handelsblatt

Health-i-Award 2019

So sehen Sieger aus: Gruppenfoto aller Preisträger des diesjährigen Health-i-Awards mit ihren Laudatoren und Juroren. Mehr als 500 Schüler, Studierende, Forscher, Gründerinnen und gestandene Unternehmen haben sich in den vergangenen drei Jahren um die Auszeichnung beworben, die den besten Talenten eine Bühne bietet, um sich und ihre Ideen zu präsentieren.

Bild: Marc-Steffen Unger für Handelsblatt

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