Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

12.03.2018

10:11 Uhr

Unterricht per Avatar

Mit Robotern zurück ins Klassenzimmer

Wenn Kinder schwer krank sind, ist ein normaler Schulalltag oft nicht mehr möglich. Mithilfe von Robotern können einige wieder am Unterricht teilnehmen.

Die norwegische Entwicklerin Karen Dolva zeigt ihren Roboter AV1. Der Roboter ersetzt als Avatar Schüler, die schwer erkrankt sind und von zuhause am Unterricht teilnehmen wollen. dpa

Roboter AV1

Die norwegische Entwicklerin Karen Dolva zeigt ihren Roboter AV1. Der Roboter ersetzt als Avatar Schüler, die schwer erkrankt sind und von zuhause am Unterricht teilnehmen wollen.

BerlinSchule nervt: Frühes Aufstehen, Hausaufgaben, Klausuren, all das sorgt bei Kindern selten für Begeisterung. Schule heißt aber auch Gemeinschaft, heißt reden, spielen und lernen mit Freunden. Genau das vermissen viele Kinder und Jugendliche, die wegen einer Erkrankung zu Hause oder im Krankenhaus bleiben müssen. Mithilfe kleiner Roboter, sogenannter Avatare, sollen sie nun zumindest virtuell wieder am Unterricht teilnehmen können.

In Deutschland werden erste Roboter seit Anfang März getestet – unter anderem an der Berliner Charité und im Kinder-Krebszentrum des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf. Die Avatare heißen AV1, sind etwa 27 Zentimeter groß und wiegen rund ein Kilo.

Arme und Beine haben sie zwar nicht, dafür aber eine Kamera, einen Lautsprecher und ein Mikrofon. Vom Krankenbett aus können die Schüler damit am Unterricht teilnehmen. Über ein Smartphone oder Tablet steuern sie die Geräte.

Mitentwickelt wurde der AV1 von der Norwegerin Karen Dolva. „Kinder haben so gut wie keine Berührungsängste. Die meisten sind schon mit dem Konzept von Avataren vertraut“, sagt sie.

Bereits 2015 hat die heute 27-Jährige gemeinsam mit zwei Partnern das Projekt „No Isolation“ ins Leben gerufen. Mehr als 400 Roboter seien bereits in Betrieb gegangen – unter anderem in Norwegen, Schweden und Großbritannien.

Lösung in 0,38 Sekunden: Roboter löst Zauberwürfel in Weltrekordzeit

Lösung in 0,38 Sekunden

Roboter löst Zauberwürfel in Weltrekordzeit

Bastler haben einen Roboter entwickelt, der Rubik's Cube – im Deutschen auch als Zauberwürfel bekannt – in Weltrekordzeit löst. Gefilmt wurde er dabei auch.

„Wir wollen, dass die Kinder damit spielen“, erklärt Dolva. „Der soziale Aspekt ist das Wichtigste. Deshalb soll jedes Kind den Avatar auch problemlos mit sich herumtragen können.“

Die Batterie reicht für sechs bis acht Stunden Videoübertragung – zwischendurch kann sie einfach an einer Steckdose aufgeladen werden. Damit ist der AV1 auch in den Pausen und auf dem Schulweg dabei.

„Kinder sind, wie wir alle, soziale Wesen. Für sie hat die Schule auch die Funktion, mit Gleichaltrigen in Kontakt zu kommen“, erklärt Markus Appel, Psychologe und Professor für Medienkommunikation an der Universität Würzburg. „Das vermissen Kinder natürlich auch.“ Appel begrüßt deshalb grundsätzlich die Möglichkeiten, die die Avatare für erkrankte Kinder bieten.

Die wichtigsten Neuigkeiten jeden Morgen in Ihrem Posteingang.

Kommentare (1)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Herr Peter Spiegel

14.03.2018, 11:48 Uhr

"Herr Carlos Santos
14.03.2018, 08:52 Uhr
FRAU MERKEL GEHT, HERR HORST SEEHOFER WIRD NEUER BUNDESKANZLER !!!

Dann erst beginnt für ganz Deutschland wieder Normalität !!!!!"

..................................................................................

MIT SEEHOFER ALS KANZLER.....dann beginnt die NORMALITÄT!!!!!!!!!
...laut unserem.......CARLOS( der Herr der Punkte und GROSSBUCHSTABEN)


BITTE,BITTE CARLOS

WELCHEN TEE TRINKST DU MORGENS?????????????????


...................................................................

PUNKTE UND GROSSBUCHSTABEN FÜR CARLOS!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!


........................:::::::::::::::::::::::::::::::::::..................................





Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×