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Bionic Wheel Bot

Dieser Spinnenroboter rollt und läuft

Wird der Mars künftig von einer robotischen Spinne erforscht? Der Bionic Wheel Bot von Festo könnte herkömmlichen Mars-Rovern Konkurrenz machen.

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Der Bionic Wheel Bot von Festo erinnert an einen Droideka, der sich in Zeitlupe bewegt. Vorbild für den achtbeinigen Roboter, der sowohl laufen als auch rollen kann, war allerdings nicht der Kampfroboter aus den Star-Wars-Filmen, sondern eine Wüstenspinne. (Foto: Festo)

Bionic Wheel Bot

Der Bionic Wheel Bot von Festo erinnert an einen Droideka, der sich in Zeitlupe bewegt. Vorbild für den achtbeinigen Roboter, der sowohl laufen als auch rollen kann, war allerdings nicht der Kampfroboter aus den Star-Wars-Filmen, sondern eine Wüstenspinne. (Foto: Festo)

Die erst 2008 entdeckte Radlerspinne ( Cebrennus rechenbergi) lebt in der Sahara. Sie kann wie andere Spinnen normal laufen. Sie kann sich aber auch mit einem kombinierten Ablauf aus Flug- und Bodenrolle fortbewegen und dabei sogar einen leichten Anstieg hinaufrollen. (Foto: Festo)

Radlerspinne

Die erst 2008 entdeckte Radlerspinne (Cebrennus rechenbergi) lebt in der Sahara. Sie kann wie andere Spinnen normal laufen. Sie kann sich aber auch mit einem kombinierten Ablauf aus Flug- und Bodenrolle fortbewegen und dabei sogar einen leichten Anstieg hinaufrollen. (Foto: Festo)

Die acht Beine des Bionic Wheel Bot sind gekrümmt und paarweise angeordnet: je zwei an den beide Enden des etwa 57 Zentimeter langen Rumpfes und je zwei in der Mitte, wobei ein Paar Beine weit zur Seite absteht. Zum Laufen nutzt der Roboter aber nur sechs seiner Beine. Ein Paar ist eingeklappt. (Foto: Festo)

Bionic Wheel Bot

Die acht Beine des Bionic Wheel Bot sind gekrümmt und paarweise angeordnet: je zwei an den beide Enden des etwa 57 Zentimeter langen Rumpfes und je zwei in der Mitte, wobei ein Paar Beine weit zur Seite absteht. Zum Laufen nutzt der Roboter aber nur sechs seiner Beine. Ein Paar ist eingeklappt. (Foto: Festo)

Um in den Rollmodus überzugehen, werden drei Beine auf einer Seite eingeklappt, dass sie ein knapp 27 Zentimeter großes Rad bilden. Jetzt kommt das vierte Beinpaar zum Einsatz: Damit stößt sich der Roboter ab und rollt los – ganz so wie sein natürliches Vorbild. (Foto: Festo)

Bionic Wheel Bot

Um in den Rollmodus überzugehen, werden drei Beine auf einer Seite eingeklappt, dass sie ein knapp 27 Zentimeter großes Rad bilden. Jetzt kommt das vierte Beinpaar zum Einsatz: Damit stößt sich der Roboter ab und rollt los – ganz so wie sein natürliches Vorbild. (Foto: Festo)

Jede der beiden Fortbewegungsarten hat ihre Vorteile: Rollen ist energetisch günstiger und vor allen Dingen wesentlich schneller. Die Radlerspinne rollt doppelt so schnell wie sie läuft und nutzt diese Bewegungsart, wenn sie Feinden entkommen will. Wird das Gelände unwegsam und steinig, ist dagegen das Laufen effektiver, denn über Hindernisse lässt es sich einfacher hinweg steigen als rollen. (Foto: Festo)

Bionic Wheel Bot

Jede der beiden Fortbewegungsarten hat ihre Vorteile: Rollen ist energetisch günstiger und vor allen Dingen wesentlich schneller. Die Radlerspinne rollt doppelt so schnell wie sie läuft und nutzt diese Bewegungsart, wenn sie Feinden entkommen will. Wird das Gelände unwegsam und steinig, ist dagegen das Laufen effektiver, denn über Hindernisse lässt es sich einfacher hinweg steigen als rollen. (Foto: Festo)

Doch was ist, wenn der Roboter weder rollt noch läuft? Für das Stehen haben die Entwickler eine energieeffiziente Lösung gefunden: Insgesamt 15 Motoren treiben die Beine an. Fast alle sind selbsthemmende Schneckenantriebe, bei denen der Spinnenroboter keine Energie aufwenden muss, um den Körper beim Stehen aufrecht zu halten. (Foto: Festo)

Bionic Wheel Bot

Doch was ist, wenn der Roboter weder rollt noch läuft? Für das Stehen haben die Entwickler eine energieeffiziente Lösung gefunden: Insgesamt 15 Motoren treiben die Beine an. Fast alle sind selbsthemmende Schneckenantriebe, bei denen der Spinnenroboter keine Energie aufwenden muss, um den Körper beim Stehen aufrecht zu halten. (Foto: Festo)

Eingesetzt werden könnte der Roboter etwa zur Erkundung fremder Planeten. Die Rover etwa, die aktuell über den Mars rollen, haben nur relativ kleine Räder, mit denen sie gern mal im Sand steckenbleiben. Da wäre ein Roboter, der sich auf zwei Arten fortbewegen könne, die bessere Alternative. (Foto: Festo)

Bionic Wheel Bot

Eingesetzt werden könnte der Roboter etwa zur Erkundung fremder Planeten. Die Rover etwa, die aktuell über den Mars rollen, haben nur relativ kleine Räder, mit denen sie gern mal im Sand steckenbleiben. Da wäre ein Roboter, der sich auf zwei Arten fortbewegen könne, die bessere Alternative. (Foto: Festo)

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