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Industrie 4.0

Rundgang durch die Zukunft – Merkel eröffnet Hannover-Messe

Ein Turnschuh aus dem 3D-Drucker und ein lässiger Gruß mit einem Roboter: Kanzlerin Merkel eröffnet die Hannover-Messe. Was die Industrieschau bewegt.

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Bundeskanzlerin Angela Merkel und der mexikanische Präsident Enrique Pena Nieto eröffnen am Montag, 23. April, die Hannover-Messe. Gemeinsam schauen sich die CDU-Politikerin und das Staatsoberhaupt des diesjährigen Partnerlandes zum Auftakt die Industrietechnik von morgen an. Mehr als 5000 Aussteller aus 75 Ländern zeigen neben selbst lernenden Robotern auch Innovationen zu künstlicher Intelligenz und E-Mobilität. Reuters

Eröffnung der Hannover-Messe

Bundeskanzlerin Angela Merkel und der mexikanische Präsident Enrique Pena Nieto eröffnen am Montag, 23. April, die Hannover-Messe. Gemeinsam schauen sich die CDU-Politikerin und das Staatsoberhaupt des diesjährigen Partnerlandes zum Auftakt die Industrietechnik von morgen an. Mehr als 5000 Aussteller aus 75 Ländern zeigen neben selbst lernenden Robotern auch Innovationen zu künstlicher Intelligenz und E-Mobilität.

Bild: Reuters

Mexikos Präsident Nieto wird nicht müde zu betonen, dass sich sein Land in den vergangenen Jahren schrittweise verändert und vor allem geöffnet habe – es sei ein Land, „in das zu investieren sich lohnt“. dpa

Partnerland

Mexikos Präsident Nieto wird nicht müde zu betonen, dass sich sein Land in den vergangenen Jahren schrittweise verändert und vor allem geöffnet habe – es sei ein Land, „in das zu investieren sich lohnt“.

Bild: dpa

Merkel wiederum setzt auf enge Beziehungen, leicht belastet allenfalls durch die bevorstehende Fußball-Weltmeisterschaft und das Aufeinandertreffen der Nationalmannschaften Mexikos und Deutschlands am 17. Juni im russischen Luzhniki-Stadion in Moskau. Jedoch: „Das müssen wir aushalten“, scherzt Merkel und freut sich beim Austausch der Nationaltrikots mit dem mexikanischen Präsidenten. Reuters

Trikottausch

Merkel wiederum setzt auf enge Beziehungen, leicht belastet allenfalls durch die bevorstehende Fußball-Weltmeisterschaft und das Aufeinandertreffen der Nationalmannschaften Mexikos und Deutschlands am 17. Juni im russischen Luzhniki-Stadion in Moskau. Jedoch: „Das müssen wir aushalten“, scherzt Merkel und freut sich beim Austausch der Nationaltrikots mit dem mexikanischen Präsidenten.

Bild: Reuters

Mit Sport geht es weiter: Merkel bekommt am Stand von Siemens diesen im 3D-Druckverfahren hergestellten Turnschuh. „Nachdem 'Yes we can' schon belegt ist und das 'Wir schaffen das' auch, verspreche ich Ihnen hier und heute: Das schaffen wir“, verspricht Siemens-Chef Joe Kaeser der Kanzlerin. Deutschland werde seine weltweite Führungsrolle bei der Digitalisierung in der Industriefertigung nicht verlieren. dpa

3D-Druck

Mit Sport geht es weiter: Merkel bekommt am Stand von Siemens diesen im 3D-Druckverfahren hergestellten Turnschuh. „Nachdem 'Yes we can' schon belegt ist und das 'Wir schaffen das' auch, verspreche ich Ihnen hier und heute: Das schaffen wir“, verspricht Siemens-Chef Joe Kaeser der Kanzlerin. Deutschland werde seine weltweite Führungsrolle bei der Digitalisierung in der Industriefertigung nicht verlieren.

Bild: dpa

Kanzlerin Angela Merkel ist lässig wie selten: Mit dem sogenannten Faustgruß – umgangssprachlich als Ghettofaust bekannt – begrüßt sie beim traditionellen Rundgang einen Roboter. Zwar mit entschlossenem Blick, die Faust beim ersten Versuch aber verkehrt herum. „Ob das noch mal geht, das weiß ich nicht“, unkt die Kanzlerin am Stand des Automatisierungsexperten IBG. Doch, es geht. Reuters

Ghettofaust

Kanzlerin Angela Merkel ist lässig wie selten: Mit dem sogenannten Faustgruß – umgangssprachlich als Ghettofaust bekannt – begrüßt sie beim traditionellen Rundgang einen Roboter. Zwar mit entschlossenem Blick, die Faust beim ersten Versuch aber verkehrt herum. „Ob das noch mal geht, das weiß ich nicht“, unkt die Kanzlerin am Stand des Automatisierungsexperten IBG. Doch, es geht.

Bild: Reuters

Wie bewegen wir uns in der Zukunft fort? Eine wichtige Frage, auf die auch die Hannover-Messe Antworten geben will. Merkel, Nieto und dessen Frau sehen sich hier eine Motor-Illustration von Siemens an. dpa

Mobilität

Wie bewegen wir uns in der Zukunft fort? Eine wichtige Frage, auf die auch die Hannover-Messe Antworten geben will. Merkel, Nieto und dessen Frau sehen sich hier eine Motor-Illustration von Siemens an.

Bild: dpa

Einst von einem weißrussischen Professor für Nuklearphysik gegründet, präsentiert die Firma X-Ray Vehicle auf der Hannover-Messe seine neuartigen Röntgen-Apparate. Merkel und Nieto informieren sich über Möglichkeiten mobiler Geräte, mit denen ganze Sattelschlepper durchleuchtet werden können. dpa

Röntgenstrahlung

Einst von einem weißrussischen Professor für Nuklearphysik gegründet, präsentiert die Firma X-Ray Vehicle auf der Hannover-Messe seine neuartigen Röntgen-Apparate. Merkel und Nieto informieren sich über Möglichkeiten mobiler Geräte, mit denen ganze Sattelschlepper durchleuchtet werden können.

Bild: dpa

Der Roboter von Franka Emika soll eine Hilfe in der Industrie sein. Er kann sich Abläufe merken und so effizient Dinge ordnen und sortieren. Kanzlerin Merkel scheint beeindruckt. dpa

Roboter

Der Roboter von Franka Emika soll eine Hilfe in der Industrie sein. Er kann sich Abläufe merken und so effizient Dinge ordnen und sortieren. Kanzlerin Merkel scheint beeindruckt.

Bild: dpa

„Wenn wir in das Jahr 2018 hineinschauen, bieten das allgemeine Wirtschaftswachstum und die Ausgereiftheit vieler Technologien vielversprechende Startbedingungen“, hatte Ulrich Spiesshofer (3.v.l.), ABB Vorstandsvorsitzender, Ende des vergangenen Jahres gesagt. Gemeinsam mit BMW will ABB diese guten Bedingungen nutzen. Erster Schritt: Der deutschen Regierungschefin und dem mexikanischen Staatsoberhaupt präsentiert Spiesshofer das Hybridfahrzeug BMW i8. dpa

Elektroantrieb

„Wenn wir in das Jahr 2018 hineinschauen, bieten das allgemeine Wirtschaftswachstum und die Ausgereiftheit vieler Technologien vielversprechende Startbedingungen“, hatte Ulrich Spiesshofer (3.v.l.), ABB Vorstandsvorsitzender, Ende des vergangenen Jahres gesagt. Gemeinsam mit BMW will ABB diese guten Bedingungen nutzen. Erster Schritt: Der deutschen Regierungschefin und dem mexikanischen Staatsoberhaupt präsentiert Spiesshofer das Hybridfahrzeug BMW i8.

Bild: dpa

Sichtlich Gefallen findet Merkel an einer Neuentwicklung des Schaltschrankherstellers Rittal. Das Unternehmen stellt in Hannover einen Schaltschrank aus, der über eine besondere Art der Kühlung verfügt, wie Chef Friedhelm Loh der Kanzlerin erklärt. Die funktioniere nicht wie bei einem Kühlschrank, der erst bei Erreichen einer bestimmten Temperatur herunterkühlt – „sondern wie beim Autofahren, wo man die Geschwindigkeit stufenlos mit dem Pedal reguliert“. dpa

Gekühlte Schaltzentrale

Sichtlich Gefallen findet Merkel an einer Neuentwicklung des Schaltschrankherstellers Rittal. Das Unternehmen stellt in Hannover einen Schaltschrank aus, der über eine besondere Art der Kühlung verfügt, wie Chef Friedhelm Loh der Kanzlerin erklärt. Die funktioniere nicht wie bei einem Kühlschrank, der erst bei Erreichen einer bestimmten Temperatur herunterkühlt – „sondern wie beim Autofahren, wo man die Geschwindigkeit stufenlos mit dem Pedal reguliert“.

Bild: dpa

Für das Projekt „Industrie4.0@school“ der David-Roentgen-Berufsschule aus Neuwied, gemeinsam mit dem Zentralverband der Elektroindustrie (ZVEI), nimmt Merkel sich Zeit für ein Foto mit den Azubis. Und begegnet den Berufsschülern so trocken wie möglich: „Hallo erstmal, guten Tag, das ist der mexikanische Präsident.“ Dann startet sie eine von den Schülern gebaute Anlage, deren Roboter eine Powerbank, also eine Aufladestation fürs Handy, fräsen. „Können Sie denn selber noch was zerspanen oder kann das nur der Roboter?“, will Merkel noch wissen. Die Schüler können sie beruhigen. dpa

Industrie 4.0 in der Schule

Für das Projekt „[email protected]“ der David-Roentgen-Berufsschule aus Neuwied, gemeinsam mit dem Zentralverband der Elektroindustrie (ZVEI), nimmt Merkel sich Zeit für ein Foto mit den Azubis. Und begegnet den Berufsschülern so trocken wie möglich: „Hallo erstmal, guten Tag, das ist der mexikanische Präsident.“ Dann startet sie eine von den Schülern gebaute Anlage, deren Roboter eine Powerbank, also eine Aufladestation fürs Handy, fräsen. „Können Sie denn selber noch was zerspanen oder kann das nur der Roboter?“, will Merkel noch wissen. Die Schüler können sie beruhigen.

Bild: dpa

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