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17.09.2022

03:52

5G

Ausbau des Mobilfunknetzes bei 1&1 stockt

Tausend Masten des Unternehmens sollten eigentlich bis Ende des Jahres mit der schnellen 5G-Technologie senden. Dieses Ziel wird nun erst im kommenden Sommer erreicht werden.

Die Bundesnetzagentur hatte ein Zwischenziel für alle Netzbetreiber von 1000 5G-Antennenstandorten bis zum Ende des Jahres vorgesehen. imago images/Arnulf Hettrich

Mobilfunkmast

Die Bundesnetzagentur hatte ein Zwischenziel für alle Netzbetreiber von 1000 5G-Antennenstandorten bis zum Ende des Jahres vorgesehen.

Montabaur Beim Telekommunikationsanbieter 1&1 stockt der Ausbau des eigenen Mobilfunknetzes. Das Zwischenziel von 1000 5G-Antennenstandorten bis Ende 2022 werde nicht erreicht, teilte der Konzern am Freitagabend in Montabaur mit. Grund seien Lieferprobleme beim wichtigsten Ausbaupartner, der die Bereitstellung von rund zwei Dritteln der Standorte zugesichert habe. Das Zwischenziel werde nun voraussichtlich erst im Sommer 2023 erreicht.

Auswirkungen auf den geplanten Netzstart habe dies nicht, betonte der Kommunikationsanbieter. 1&1 sieht sich weiter auf gutem Weg, den vorgesehenen Versorgungsgrad von 50 Prozent aller Haushalte deutlich vor Ende 2030 zu erreichen. Man setze alles daran, die entstandene Verzögerung im Hochlauf des Netzausbaus vollständig aufzuholen, hieß es weiter.

Die Frequenzauflagen der Bundesnetzagentur sehen als Zwischenziel für alle Netzbetreiber die Errichtung von 1000 5G-Antennenstandorte bis Ende 2022 vor. Die United-Internet-Tochter 1&1 baut ein eigenes Netz für Handy-Kunden auf und will damit den Platzhirschen Deutsche Telekom, Vodafone und Telefónica Deutschland (O2) Konkurrenz machen.

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    dpa

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