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06.05.2021

04:00

Bilanzcheck

Strategieschwenk kommt SAP teuer zu stehen – die Stärken und Schwächen der Bilanz

Von: Christof Kerkmann

PremiumVom Kurssturz im Herbst hat sich SAP noch nicht erholt – nach dem Strategieschwenk herrscht Unsicherheit. Dabei steht der Konzern finanziell glänzend da.

Der Blick auf den Geschäftsbericht zeigt, dass der Softwarehersteller trotz der hohen Investitionen in den nächsten Jahren ein kerngesundes Unternehmen ist.

SAP im Bilanzcheck

Der Blick auf den Geschäftsbericht zeigt, dass der Softwarehersteller trotz der hohen Investitionen in den nächsten Jahren ein kerngesundes Unternehmen ist.

Düsseldorf Zwischen Euphorie und Panik lagen nur wenige Wochen. Während der Aktienkurs von SAP noch im September 2020 auf ein Allzeithoch von fast 143 Euro gestiegen war, fiel er Ende Oktober bis auf 91 Euro. Mit einer Senkung der Prognose und einer teuren Neuausrichtung bereitete das Management um Vorstandschef Christian Klein den Investoren eine unliebsame Überraschung.

Mittlerweile notiert der Kurs mit rund 115 Euro wieder deutlich höher. „Für uns Investoren bleibt aber die Frage: Wie schnell bekommt SAP die Veränderungen des Geschäftsmodells hin?“, sagt Markus Golinski, Portfoliomanager bei Union Investment. Wenn der Softwarehersteller am 12. Mai zur Hauptversammlung lädt, dürfte es wohl das große Thema sein.

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