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01.06.2022

13:24

Interview

Ex-Kuka-Chef Till Reuter: „Die Zeit des Wachsens, Wachsens, Wachsens ist definitiv vorbei“

Von: Peter Brors, Larissa Holzki

Der Topmanager hat bereits intensive Erfahrung mit geopolitischen Einflüssen gesammelt. Angesichts von Krieg und Pandemie fordert er ein Umdenken bei Unternehmen.

Der frühere Kuka-Chef ist jetzt als Start-up-Investor und Aufsichtsrat bei Müllermilch tätig. Photothek/Getty Images

Till Reuter

Der frühere Kuka-Chef ist jetzt als Start-up-Investor und Aufsichtsrat bei Müllermilch tätig.

Berlin, Zürich Der Ukrainekrieg hat aus Unternehmen Spieler und Spielbälle der Geopolitik gemacht. Till Reuter kennt das schon. Als der heutige Aufsichtsrat bei Müllermilch noch Chef des Roboterbauers Kuka war, hat sich die Bundesregierung vehement eingemischt. Berlin wollte 2016 verhindern, dass bei dem deutschen Hochtechnologie-Unternehmen ein chinesischer Investor einsteigt.

Heute äußert sich Reuter differenziert zu geopolitischen Einflüssen: „Permanente staatliche Interventionen“ hält er für falsch. Doch in Zeiten des Kriegs sei es an der Politik, „Richtung und Grenzen“ für das zu bestimmen, was Unternehmen noch dürfen und was nicht, sagt er im Interview mit dem Handelsblatt.

Reuter fordert, Deutschland sofort unabhängiger von Zulieferern aus bestimmten Regionen zu machen: „Wir müssen auf allen Ebenen Abhängigkeiten reduzieren – vor allem auch mit Blick auf China.“

Lesen Sie hier das gesamte Interview:

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