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23.02.2021

04:00

Raumfahrt

EU plant Satellitensystem fast ohne deutsche Firmen – die wehren sich mit einem Gegenprojekt

Von: Larissa Holzki, Axel Höpner, Thomas Jahn, Stefan Menzel

PremiumBei dem Großprojekt „Internet aus dem All“ kommt die junge deutsche Raumfahrtindustrie nicht zum Zug. Die Start-ups wollen deshalb ihr eigenes System.

Eine Handvoll Start-ups wie die Münchener Laserkommunikationsfirma Mynaric arbeitet mit Investoren an einem deutschen Satellitensystem. Mynaric

Mynaric-Technologie

Eine Handvoll Start-ups wie die Münchener Laserkommunikationsfirma Mynaric arbeitet mit Investoren an einem deutschen Satellitensystem.

Gilching, Düsseldorf Das Leben von Daniel Metzler dreht sich fast nur um die Raumfahrt. Der Ingenieur für Luft- und Raumfahrttechnik ist Chef von Isar Aerospace, einem Start-up mit großen Ambitionen. Trotzdem wusste der Deutsche lange nichts von einem Satellitensystem, das im Auftrag der EU-Kommission aufgebaut werden soll.

Das ist verwunderlich, handelt es sich doch um eines der größten Projekte der europäischen Raumfahrt und die Frage der europäischen Technologiesouveränität. Mit einem Schwarm von Satelliten in niedriger Umlaufbahn soll schnelles Internet bereitgestellt werden. Das ist eine Schlüsseltechnologie für die Industrie 4.0 und das autonome Fahren. Bisher dominieren jedoch US-Firmen wie Space X und Amazon den Fortschritt. Viele in der europäischen Politik und Wirtschaft treibt die Sorge um, vom Ausland abhängig zu werden und nicht Herr über die eigene Datensicherheit sein zu können.

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