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04.05.2022

10:40

Softwarehersteller

Teamviewer kommt bei Einsparungen voran – Aktie legt zu

Der Softwarekonzern profitiert von seinem Sparkurs und steigert den operativen Gewinn im ersten Quartal. Auch die Ziele für 2022 bestätigt Teamviewer.

Das Unternehmen bestätigte den Ausblick, wonach der Umsatz 2022 auf 565 bis 580 Millionen Euro steigen soll. dpa

Logo von Teamviewer

Das Unternehmen bestätigte den Ausblick, wonach der Umsatz 2022 auf 565 bis 580 Millionen Euro steigen soll.

Berlin Das Softwarehaus Teamviewer erntet die Früchte des im vergangenen Jahr eingeleiteten Sparkurses. Die bereinigte operative Marge (Ebitda) kletterte im ersten Quartal im Vergleich zum Vorquartal auf 51 von 44 Prozent, wie das Göppinger Unternehmen am Mittwoch mitteilte.

„Wir haben in allen Kostenbereichen stark durchgegriffen“, sagte der scheidende Finanzchef Stefan Gaiser zu Journalisten, dem im September Deutsche-Telekom-Manager Michael Wilkens nachfolgt. Die Aktie legte vorbörslich rund fünf Prozent zu.

Nun habe Teamviewer eine gute Kostenbasis und Sichtbarkeit, ergänzte Firmenchef Oliver Steil. Im Vergleich zum Vorjahr ging die Marge wegen der teuren Sportsponsoring-Verträge mit dem englischen Fußball-Rekordmeister Manchester United und mit Mercedes in der Formel 1 deutlich um zehn Prozentpunkte zurück.

Steil verteidigte die Marketingaktivitäten, die es der Firma ermöglichten, neue Anwendungsfälle aufzuzeigen. Das bereinigte Betriebsergebnis sank um acht Prozent auf 83,2 Millionen Euro.

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    Der Umsatz des mit seiner Fernwartungssoftware bekanntgewordenen Unternehmens kletterte hingegen von Januar bis März um zwölf Prozent auf 163,5 Millionen Euro – vor allem dank eines regeren Geschäfts mit Großkunden, das inzwischen mehr als ein Fünftel des Umsatzes generiert.

    In zwei bis drei Jahren soll der Bereich rund ein Drittel der Erlöse erwirtschaften, wie Gaiser ankündigte. Dabei würden auch die Partnerschaften mit Google, SAP und Microsoft helfen.

    Teamviewer bestätigte den Ausblick, wonach der Umsatz 2022 auf 565 bis 580 Millionen Euro steigen und die Ebitda-Marge zwischen 45 bis 47 Prozent liegen soll. Das inzwischen eingestellte Russland-Geschäft spielt bei Teamviewer eine untergeordnete Rolle.

    Von

    rtr

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