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16.09.2022

12:00

Telekommunikation

Russische IT-Experten der Deutschen Telekom sind in Lettland unerwünscht

Von: Philipp Alvares de Souza Soares, Mareike Müller

PremiumDie Telekom will ihre russischen Softwareentwickler im Ausland unterbringen. Erste Erfolge gibt es bereits – der Konzern stößt aber auch auf Vorbehalte.

Höttges würde lieber IT-Spezialisten „made in Germany“ einstellen. Getty Images

Telekom-Chef Höttges auf der DigitalX in Köln

Höttges würde lieber IT-Spezialisten „made in Germany“ einstellen.

Köln, Riga Die Deutsche Telekom ringt um die Zukunft ihrer russischen IT-Experten. Nachdem ein Großteil der Mitarbeiter zunächst in Ferienhotels im türkischen Antalya unterkam, die der Konzern eigens zu diesem Zweck anmietete, arbeitet die Telekom nun an einer langfristigen Lösung. Dabei stößt sie auf Probleme.

Nach Informationen des Handelsblatts sind über 200 Russen ins griechische Thessaloniki versetzt worden. Auch Spanien und Ungarn haben demnach einen Teil der Telekom-Mitarbeiter aufgenommen. Der Versuch, rund 400 Russen in der lettischen Hauptstadt Riga unterzubringen, gilt intern indes als gescheitert. Das Land ist derzeit besonders restriktiv, was die Vergabe von Visa an russische Staatsbürger angeht.

Die Telekom äußerte sich auf Anfrage nicht konkret zu den Informationen. Der Prozess sei komplex und noch nicht abgeschlossen, hieß es.

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Kommentare (2)

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Account gelöscht!

16.09.2022, 14:58 Uhr

Wundert mich nicht. In den baltischen Ländern wird die russisch-sprachige Minderheit schon seit langer Zeit politisch unterdrückt. Sprache, Wahlrecht, Ausgrenzung; und das lange vor dem aktuellen Konflikt. Dazu gibt's einige Reportagen bei den öffentlich-rechtlichen Sendern.

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