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28.09.2019

13:00

Übernahme

EQT kauft deutschen Glasfasernetzbetreiber Inexio

Der schwedische Infrastruktur-Investor zahlt offenbar eine Milliarde für die Übernahme. Auch bei einem Inexio-Rivalen deutet sich ein Verkaufsprozess an.

Bis 2030 strebt Inexio zwei Millionen Haushalte an. dpa

Glasfaserausbau

Bis 2030 strebt Inexio zwei Millionen Haushalte an.

Berlin, Frankfurt Der Betreiber von Glasfasernetzen Inexio geht an den schwedischen Infrastruktur-Investor EQT. Sowohl Mehrheitsaktionär Warburg Pincus als auch die Deutsche Beteiligungs-AG, die einen Minderheitsanteil hält, ziehen sich zurück, wie beide Unternehmen am Samstag mitteilten. Einer mit der Transaktion vertrauten Person zufolge liegt der Wert des Geschäfts bei einer Milliarde Euro. Es soll im vierten Quartal abgeschlossen werden.

Inexio betreibt nach eigenen Angaben ein mehr als 8.000 Kilometer langes Glasfasernetz. Das Unternehmen versorgt 110.000 Kunden und 6.000 Firmen mit ultraschnellem Internet. Bis 2030 strebt Inexio zwei Millionen Haushalte an. Firmen wie Inexio oder Deutsche Glasfaser wollen vom Netzausbau profitieren.

Nach der milliardenschweren Versteigerung der 5G-Frequenzen in Deutschland dringt die heimische Wirtschaft darauf, um den neuen Mobilfunkstandard auch nutzen zu können. Die Telekom nahm im Sommer erste 5G-Standorte in Betrieb. Der Inexio-Rivale Deutsche Glasfaser bereitet derzeit ebenfalls einen Verkaufsprozess vor, der Insidern zufolge Ende 2019 oder Anfang 2020 starten könnte.

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