PremiumMit der Nachhaltigkeitschefin verlässt eine weitere Führungskraft den Konzern. Im Digitalbereich droht die Konkurrenz davonzuziehen, an der Börse der Abstieg aus dem Dax.
Zalando-Logistikzentrum
Energiekrise und Konjunkturabschwung lassen Verbraucher über jeden Einkauf zweimal nachdenken.
Bild: Zalando
Berlin, Düsseldorf Wer sich im schicken Bürokomplex von Zalando im Herzen Berlins befindet, schaut auf viele Baustellen. Der Blick spiegelt zugleich den Zustand des Online-Modehändlers wider. 14 Jahre nach der Gründung muss Europas Vorreiter im E-Commerce um seine Spitzenposition kämpfen. Hochkarätige Manager verlassen den Konzern. Wie das Handelsblatt exklusiv erfuhr, kehrt nun auch Nachhaltigkeitschefin Kate Heiny dem Dax-Konzern den Rücken.
Andere werden folgen: Vorstandsmitglied Jim Freeman, der als Lichtgestalt von Amazon geholt wurde, wird verantwortlich für die großen Probleme im Wareneinkauf gemacht. In den Reihen dahinter herrscht seit Längerem so viel Bewegung wie sonst nur bei einem Start-up. „Man hat das Gefühl, dass an der Konzernspitze aktuell niemand richtig die Zügel in der Hand hält“, sagt Dekabank-Analyst Robin Estenfelder.
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