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25.07.2019

23:01

IT-Technologie

Chipproduzent Intel hebt Umsatzprognose für 2019 an

Bisher war Intel von einem Umsatz von 69 Milliarden Dollar ausgegangen. Mit der Anhebung der Prognose atmet die Chipindustrie insgesamt auf.

Der Chiphersteller hat seine Umsatzprognose für das laufende Jahr angehoben. dpa

Intel

Der Chiphersteller hat seine Umsatzprognose für das laufende Jahr angehoben.

San Francisco Der Chiphersteller hebt seine Umsatzprognose für das Gesamtjahr auf 69,5 Milliarden Dollar an. Bisher war das Unternehmen aus dem kalifornischen Santa Clara von 69 Milliarden Dollar ausgegangen. Die größere Zuversicht des Branchenriesen dürfte für Erleichterung in dem Industriezweig sorgen.

Der Markt ist nicht zuletzt durch den US-Handelsstreit mit China und Beschränkungen im Geschäft mit dem chinesischen Netzwerkausrüster und Handy-Hersteller Huawei belastet. Intel kündigte zudem an, für eine Milliarde Dollar die Mehrheit seines Geschäfts mit Smartphone-Modems an Apple zu verkaufen.

Im vergangenen Quartal verbuchte der Chiphersteller Rückgänge bei Umsatz und Gewinn – schnitt aber dennoch besser ab als erwartet. Bei PC-Prozessoren, dem größten Bereich des Konzerns, wuchsen die Erlöse um ein Prozent auf 8,8 Milliarden Dollar. Im Geschäft mit Chips für Rechenzentren gab es dagegen einen spürbaren Rückgang von zehn Prozent auf fünf Milliarden Dollar.

Insgesamt sank der Konzernumsatz um drei Prozent auf 16,5 Milliarden Dollar. Der Gewinn fiel im Jahresvergleich von fünf auf 4,2 Milliarden Dollar, wie Intel nach US-Börsenschluss am Donnerstag mitteilte. Die Zahlen fielen höher aus als die Prognosen von Intel selbst sowie über den Erwartungen von Analysten. Die Anleger honorierten das mit einem Kursplus von fast sechs Prozent im nachbörslichen Handel.

Mehr: Mit dem Intel-Geschäft mit Smartphone-Modems bekommt Apple mehr als 17.000 Mobilfunk-Patente und übernimmt zudem rund 2000 Mitarbeiter.

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