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17.12.2021

11:15

Moderna, Biontech, AstraZeneca und Johnson & Johnson

Die zugelassenen Impfstoffe gegen das Coronavirus im Vergleich

Vier Impfstoffe gegen das Coronavirus sind in der EU zugelassen. Nun entscheidet die Europäische Arzneimittelbehörde über eine Zulassung des Novavax-Impfstoffes. Eine Übersicht.

Moderne, Astra-Zeneca, Biontech und Johnson&Johnson sind in Deutschland zugelassen, Sputnik V (noch) nicht. Reuters

Corona-Impfstoffe

Moderne, Astra-Zeneca, Biontech und Johnson&Johnson sind in Deutschland zugelassen, Sputnik V (noch) nicht.

Düsseldorf Zu Beginn der Corona-Impfkampagne war Impfstoff ein knappes Gut. Inzwischen scheinen die für die Auffrischungsimpfung benötigten Impfdosen erneut Mangelware zu sein. Zumindest vermeldete das Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) nach einer Impfstoffinventur.

Zugelassen für die Grundimmunisierung gegen das Coronavirus sind aktuell die Impfstoffe von Biontech, Moderna, AstraZeneca und Johnson & Johnson. Dabei erhielt die Biotechnologiefirma Biontech aus Deutschland die erste Impfstoff-Zulassung in den USA und Europa.

Mit diesem wird seit dem 27. Dezember 2020 in Deutschland geimpft. Im Januar 2021 folgte der Impfstoff von der US-Firma Moderna, sowie das britische Vakzin AstraZeneca aus Großbritannien. Seit März 2021 ist der vierte Corona-Impfstoff zugelassen: Das Vakzin von Johnson & Johnson aus den USA. Dieser wurde allerdings aufgrund möglicher Nebenwirkungen erst im Mai eingesetzt, nachdem die EU-Arzneimittelbehörde (EMA) den Nutzen des Impfstoffs höher bewertete als das Risiko.

Im Zuge der Booster-Impfung werden bislang ausschließlich die beiden mRNA-Impfstoffe von Biontech und Moderna verabreicht. In der kommenden Woche soll über die Zulassung des Corona-Impfstoffes des US-Herstellers Novavax entschieden werden.

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    Neuer Impfstoff Novavax könnte am Montag die Zulassung erhalten

    In wenigen Tagen könnte es noch einen fünften Impfstoff geben: Das US-Biotechunternehmen Novavax teilte Mitte Juni mit, sein Impfstoff habe in der finalen Studie eine Wirksamkeit von 90 Prozent bewiesen. Moderate und schwere Erkrankungen an Covid-19 seien darüber hinaus zu 100 Prozent vermieden worden. Im November hatte das Unternehmen die Marktzulassung in der EU beantragt. 

    Die EU-Arzneimittelbehörde EMA teilte am Donnerstag mit, die zuständige Expertenkommission werde kommenden Montag in einer außerordentlichen Sitzung den Zulassungsantrag behandeln.

    Das Novavax-Mittel ist anders aufgebaut, als die aktuell dominierenden Impfstoffen auf mRNA-Basis. Novavax setzt auf einen proteinbasierten Impfstoff, dessen Funktion den altbewährten Grippevakzinen ähnelt. Dabei werden Proteinbestandteile des Coronavirus künstlich hergestellt, mit Wirkverstärkern versehen und dann injiziert.

    Die zugelassenen Impfstoffe auf einen Blick. Quelle: Bundesministerium für Gesundheit

    Impfstoffe im Vergleich

    Die zugelassenen Impfstoffe auf einen Blick.

    Quelle: Bundesministerium für Gesundheit

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    Curevac wirkt nur zu 47 Prozent

    Hoffnung auf einen weiteren Impfstoff gab es auch vom Tübinger Pharmaunternehmens Curevac. Allerdings hatte das Mittel in einer Zwischenauswertung nur enttäuschende Wirksamkeitsdaten geliefert und damit die Erwartungen an das Produkt klar verfehlt. Wie Curevac mitteilte, ergab sich aus einer Zwischenanalyse eine vorläufige Wirksamkeit von lediglich 47 Prozent gegenüber Covid-Erkrankungen jeglicher Art.

    Der Impfstoff mit der Bezeichnung CVnCoV habe damit die vorgegebenen statistischen Erfolgskriterien nicht erreicht, räumte das Unternehmen ein. Die Curevac-Aktie fiel nach dieser Nachricht um 50 Prozent. Mitte Oktober verkündete das Biotech-Unternehmen schließlich seinen Rückzug aus dem Zulassungsverfahren.

    Impfstoff von Biontech, Biotechnologiefirma aus Deutschland – Wirksamkeit, Kosten, Vor- und Nachteile

    Art des Impfstoffs: mRNA-Impfstoff

    Bei dem mRNA-basierten Impfstoff wird anders als bei herkömmlichen Verfahren nicht das Antigen geimpft, sondern eine codierte Bauanleitung für das Spike-Protein des Virus in Gestalt einer Boten-Nukleinsäure (messenger-RNA).

    Nach der Impfung produzieren die körpereigenen Zellen das Antigen anhand dieses Bauplans. Darauf reagieren innerhalb weniger Tage die Immunzellen, indem sie Antikörper und andere Schutzmechanismen gegen das Spike-Protein und damit auch gegen das Coronavirus erzeugen.


    Grafik

    Vorteile des Impfstoffs von Biontech

    Die Wirksamkeit: Bisher liegt die Wirksamkeitsquote bei rund 95 Prozent, damit wurden die Erwartungen von Experten für die Wirksamkeit eines Covid-Impfstoffs weit übertroffen. Es sind zwei Impfdosen pro Patient nötig. Seit Mai ist der Impfung auch für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren zugelassen.

    Die Logistik: Aufgetauter, aber ungeöffneter Wirkstoff von Biontech kann bis zu 31 Tage in einem normalen Kühlschrank bei zwei bis acht Grad Celsius gelagert werden. Dies gab die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) auf Basis einer Empfehlung des Ausschusses für Humanarzneimittel (CHMP) bekannt. Zuvor konnte der Wirkstoff bei Kühlschrank-Temperaturen nur fünf Tage gelagert werden. Für eine längere Aufbewahrung waren eine Temperatur von minus 70 Grad erforderlich.

    Nachteile des Impfstoffs von Biontech

    Die Kosten: Für in Deutschland lebende Menschen ist die Corona-Impfung kostenlos. Die EU zahlt laut einer Preisliste, die die belgische Ministerin Eva de Bleeker publizierte, zwölf Euro je Dosis. Jeder Geimpfte wird nach 21 bis 42 Tagen ein weiteres Mal geimpft.

    Bekannte Nebenwirkungen des Impfstoffs von Biontech

    In den klinischen Phase-3-Studien traten bei mehr als zwei Dritteln der Probanden Schmerzen an der Einstichstelle auf. Viele klagten zudem über Müdigkeit und Kopfschmerzen, Schüttelfrost oder Muskelschmerzen. Elf Prozent der älteren und 16 Prozent der jüngeren Teilnehmer entwickelten zudem Fieber. 

    Nach Einschätzung des Robert Koch-Instituts und des Paul-Ehrlich-Instituts sind dies allerdings übliche Nebenwirkungen einer Impfung. Solche Reaktionen zeigten, dass der Körper die Information über den Krankheitserreger verarbeitet. Das Immunsystem reagierte genau so, wie man es wolle, und produziere Antikörper, die gegen eine mögliche Corona-Infektion schützen.

    In Großbritannien und im US-Bundesstaat Alaska gab es zu Beginn drei Fälle, bei denen Geimpfte eine schwere allergische Reaktion zeigten, einem sogenannten anaphylaktischen Schock. Die britische Arzneimittelbehörde MHRA warnte daraufhin Menschen mit einer anaphylaktischen Vorgeschichte vor der Impfung. Nicht betroffen sind Personen mit Allergien weniger schwerer Ausprägung wie etwa Heuschnupfen.


    Impfstoff Moderna, Biotechnologiefirma aus den USA – Wirksamkeit, Kosten, Vor- und Nachteile

    Art des Impfstoffs: mRNA-Impfstoff

    Genau wie beim Impfstoff von Biontech nutzt auch das US-amerikanische Unternehmen Moderna einen mRNA-Impfstoff, bei dem eine codierte Bauanleitung geimpft wird. Die Zellen im Körper übernehmen die Produktion des Antigens, wodurch ein Schutz gegen das Virus aufgebaut werden kann.

    Vorteile des Impfstoffs von Moderna

    Die Wirksamkeit: Der Impfstoff von Moderna hat eine Wirksamkeitsquote von rund 85 Prozent. Der Impfstoff muss zweimal gespritzt werden. Die Ema hat die Impfung auch für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren zugelassen.

    Der Schutz: Laut Hersteller soll der Wirkstoff zu 100 Prozent vor einem schweren Verlauf schützen.

    Die Lagerung: Bei einer normalen Kühlschranktemperatur hält sich der Impfstoff laut Hersteller für 30 Tage. Dies macht den Moderna Wirkstoff besonders attraktiv für Impfungen beim Hausarzt. Bei Raumtemperatur hält er sich für bis zu 12 Stunden.

    Nachteile des Impfstoffs von Moderna

    Die Logistik: Auch der Impfstoff von Moderna benötigt für den Transport eine konstante Kühlung. Logistikanbieter müssen eine durchgängige Kühlkette sicherstellen.

    Die Kosten: Der Wirkstoff von Moderna ist mit einem Preis von 14,70 Euro pro Dosis der teuerste der bisher zugelassenen Impfstoffe. Bei einer Zulassung in der EU ist er aber für Deutsche kostenlos.

    Bekannte Nebenwirkungen des Impfstoffs von Moderna

    In den ersten Tagen nach der Impfung können Schmerzen, Rötung oder Schwellungen an der Einstichstelle oder Schwellungen der Lymphknoten auftreten. Häufig klagten Geimpfte zudem über Fieber, Schüttelfrost, Kopfschmerzen, Muskel- oder Gelenkschmerzen, Übelkeit oder Erbrechen. Bei 0,01 Prozent der geimpften Personen trat eine Lähmung des Gesichtsnervs auf. 0,4 Prozent zeigten allergische Reaktionen, dabei sei aber noch unklar, ob diese im Zusammenhang mit der Impfung stehen.

    Impfstoff Vaxzevria (vorher AstraZeneca), Pharmaunternehmen AstraZeneca aus Großbritannien – Wirksamkeit, Kosten, Vor- und Nachteile

    Art des Impfstoffs: Vektorimpfstoff

    Der Corona-Impfstoff der britisch-schwedischen Firma AstraZeneca ist ein sogenannter Vektorimpfstoff. Bei diesem Wirkstoff werden harmlose Viren mit der Erbinformation für das Spike-Protein geimpft. Daraufhin baut der Körper einen Schutz gegen das Virus auf. Auch bei diesem Impfstoff sind zwei Impfdosen nötig – im Abstand von vier bis zwölf Wochen. Eine Immunität soll spätestens 14 Tage nach der zweiten Impfung erreicht werden.

    Vorteile des Impfstoffs von AstraZeneca

    Keine Priorisierung: Anfang Mai gaben Bund und Länder bekannt, dass die Impfpriorisierung mit dem Impfstoff von AstraZeneca aufgehoben wird. In Deutschland können sich somit alle Impfwilligen ab 18 Jahren mit dem britischen Vakzin gegen das Coronavirus impfen lassen.

    Die Wirksamkeit: Die Wirksamkeitsquote bei dem Impfstoff von AstraZeneca liegt bei bis zu 80 Prozent. Dies gilt bei einem Impfabstand von 12 Wochen zwischen der ersten und zweiten Impfung. Damit ist sie geringer als bei Biontech und Moderna. Laut WHO ist das aber ein ausreichend hoher Wert für eine Impfung.

    Die Kosten: Ein weiterer Vorteil des britischen Wirkstoffs sind die Kosten. Ungeprüften Quellen zufolge kostet der Impfstoff pro Dosis nur 2,50 Euro. Damit ist er bisher der günstigste.

    Die Logistik: Der Transport des britisch-schwedischen Impfstoffs ist weniger aufwändig. Er kann bei normalen Kühlschranktemperaturen gelagert und transportiert werden.

    Nachteile des Impfstoffs von AstraZeneca

    Immunantwort: Von der zweiten Injektion besteht die Gefahr, dass sich die Immunantwort vor allem gegen das Trägervirus richtet. Dies soll laut Experten für einen massenhaften Einsatz vor allem in einer ersten Impfwelle aber kein Hindernis darstellen.

    Impfalter-Empfehlung: Aufgrund einiger Nebenwirkungen empfiehlt die Ständige Impfkommission den Impfstoff (STIKO) Vaxzevria nur für Menschen ab 60 Jahren. Erst ab diesem Alter soll der Nutzen durch den Schutz vor einer COVID-19-Erkrankung das Risiko für die seltenen, aber schwerwiegenden Nebenwirkungen der Thrombosen mit einem Mangel an Blutplättchen, überwiegen. Nach einer ärztlichen Aufklärung können sich aber auch Jüngere mit dem Impfstoff von AstraZeneca impfen lassen.

    Wirksamkeit bei Verkürzung des Impfabstands: Um den Einsatz des Impfstoffes in Deutschland flexibler zu gestalten, könnte der Abstand zwischen der ersten und zweiten Impfung auf vier Wochen verkürzt werden. Die Wirksamkeit einer zweimaligen Impfung im Abstand von vier bis acht Wochen liegt laut Studien allerdings nur bei 50,4 Prozent.

    Bekannte Nebenwirkungen des Impfstoffs von AstraZeneca

    Aus einer Untersuchung der Universität Oxford treten folgende Impfreaktionen nach der Impfung mit dem Impfstoff von AstraZeneca auf: Schmerzen an der Einstichstelle (54 Prozent der Geimpften), Spannungsgefühl (64 Prozent), Abgeschlagenheit (53 Prozent), Kopfschmerzen (53 Prozent), Krankheitsgefühl (44 Prozent) und erhöhte Temperatur (34 Prozent).

    Im Verlauf der Impfkampagne wurden allerdings einige Fälle einer Sinusvenenthrombose nach der Impfung mit dem AstraZeneca-Impfstoff gemeldet. Dies ist ein Gerinnsel in einem blutableitenden Gefäß im Gehirn. Betroffen waren dabei überwiegend Frauen im gebärfähigem Alter. Einige jüngere Männer bekamen nach der Impfung eine Hirnthrombose.

    Impfstoff Johnson & Johnson, hergestellt von der Tochterfirma Janssen in den USA – Wirksamkeit, Kosten, Vor- und Nachteile

    Art des Impfstoffs: Vektorimpfstoff

    Neben AstraZeneca ist der Impfstoff Johnson & Johnson der zweite zugelassene Vektorimpfstoff gegen das Coronavirus. Somit wird nach Injektion des Impfstoffs das Immunsystem dazu angeregt, Abwehrstoffe gegen das sogenannte S-Protein zu bilden.

    Vorteile des Impfstoffs von Johnson & Johnson

    Keine Priorisierung: Für den Impfstoff von Johnson & Johnson hat die Regierung die Impfpriorisierung aufgehoben. Alle Impfwilligen ab 18 Jahren können sich somit in den Arztpraxen oder bei Betriebsärzten mit dem US-amerikanischen Impfstoff impfen lassen. Die Empfehlung liegt aber bei einem Alter ab 60 Jahren.

    Die Dosis: Einer der größten Vorteile des Corona-Impfstoffs von Johnson & Johnson liegt in der einmaligen Impfung. Im Gegensatz zu allen anderen bisher zugelassen Vakzinen wird keine zweite Dosis für eine volle Wirksamkeit benötigt.

    Die Lagerung: Der Impfstoff kann wie der AstraZeneca-Impfstoff drei Monate lang bei einer normalen Kühlschranktemperatur gelagert werden.

    Die Wirksamkeit: Die Tests ergaben eine Wirksamkeit von 100 Prozent gegen einen schweren Verlauf nach einer Corona-Infektionen. Die Wahrscheinlichkeit, nach der Impfung an Covid-19 zu erkranken, sinkt um etwa 66 Prozent. Laut den klinischen Studien soll der Impfstoff von Johnson & Johnson auch vor der brasilianischen und der südafrikanischen Corona-Mutation schützen, wenn auch mit einer geringeren Wirksamkeit.

    Die Kosten: Mit 8,50 Dollar (rund 7 Euro) ist der Impfstoff deutlich günstiger als das Mittel von Biontech und Moderna.

    Nachteile des Impfstoffs von Johnson & Johnson

    Impfalter-Empfehlung: Aufgrund ähnlicher Nebenwirkungen wie beim Impfstoff von AstraZeneca empfiehlt die Ständige Impfkommission den Impfstoff von Johnson & Johnson ebenfalls nur für Menschen ab 60 Jahren. Aber auch hier gilt: Nach einer ärztlichen Aufklärung können sich aber auch Jüngere mit dem Impfstoff impfen lassen.

    Bekannte Nebenwirkungen des Impfstoffs von Johnson & Johnson

    Die meisten Geimpften klagten über leichte Nebenwirkungen wie Schmerzen an der Einstichstelle, Kopf- und Gelenkschmerzen sowie Müdigkeit oder Schüttelfrost. Auch beim Impfstoff von Johnson & Johnson gab es bereits Fälle, in denen nach der Impfung eine Sinusvenenthrombose auftrat. Dem Paul-Ehrlich-Institut  wurden bis Ende April 67 Fälle der TTS (Thrombose mit Thrombozytopenie Syndrom) genannten Nebenwirkung übermittelt. 14 Patientinnen und Patienten verstarben.

    In mindestens einem Fall wurde ein anaphylaktischer Schock, eine schwere allergische Reaktion, gemeldet.

    Impfstoff Sputnik V, hergestellt vom staatlichen Institut in Russland – Wirksamkeit, Kosten, Vor- und Nachteile

    Art des Impfstoffs: Vektorimpfstoff

    Beim russischen Impfstoff handelt es sich genau wie bei AstraZeneca um einen Vektorimpfstoff. Dieser Wirkstoff enthält ein nicht vermehrungsfähiges harmloses Schnupfenvirus. Dem Körper werden die Viren mit der Erbinformation für das Spike-Protein des Coronavirus verabreicht. Dadurch können die Immunzellen einen Schutz aufbauen.

    Vorteile des Impfstoffs Sputnik V

    Die Wirksamkeit: Sie liegt nach Angaben des Gamaleja-Instituts bei 91,4 Prozent und ist damit ebenfalls sehr hoch.

    Die Logistik: Impfstoff Sputnik V könnte einen klaren Vorteil gegenüber allen anderen Impfstoffen haben. Denn dieser lässt sich gefriertrocknen und kann dann wie löslicher Kaffee vakuumverpackt und um die Welt verschickt werden. Eventuell sogar bei Raumtemperatur.

    Nachteile des Impfstoffs Sputnik V

    Fehlende Daten: Der russische Impfstoff ist trotz Zulassung noch nicht vollständig erprobt. Experten zufolge fehlen genauere Daten zur Wirksamkeit.

    Fehlendes Vertrauen: Neben dem fehlenden Vertrauen aus Europa misstraut selbst die Mehrheit der russischen Bevölkerung dem Impfstoff der Regierung und will sich nicht mit Sputnik V impfen lassen.

    Bekannte Nebenwirkungen des Impfstoffs Sputnik V

    Laut Gamaleja-Institut klagten geimpfte Menschen teilweise über impftypische Nebenwirkungen wie starke Kopfschmerzen, Schüttelfrost, Muskelschmerzen, Fieber und Schmerzen an der Impfstelle. Es seien aber keine unerwarteten Nebenwirkungen aufgetreten.

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