Handelsblatt App
Jetzt 4 Wochen für 1 € Alle Inhalte in einer App
Anzeigen Öffnen
MenüZurück
Wird geladen.

02.05.2019

19:25

Datenschutz

Der große Lauschangriff – Wie Amazon, Apple und Google ihre Kunden aushorchen

Von: Christof Kerkmann, Sebastian Matthes, Christian Rickens

Die Affäre um den Sprachassistenten Alexa zeigt, wie weit wir Internetkonzerne in unser Leben gelassen haben. Höchste Zeit für ein paar Spielregeln.

Die großen Internetkonzerne horchen ihre Kunden aus, zum Beispiel mit Sprachassistenten wie Alexa. Aber nicht nur damit. Amazon Alexa [M]

Cyberspionage

Die großen Internetkonzerne horchen ihre Kunden aus, zum Beispiel mit Sprachassistenten wie Alexa. Aber nicht nur damit.

Düsseldorf Plötzlich ploppt auf Jochen Adlers Display ein Fenster von Apples Kartendienst auf. „In 38 Minuten bei Dr. Mierzwa, psychologischer Psychotherapeut, dichter Verkehr“, steht da. Adler sitzt in seinem Auto und ist fassungslos. Bis auf seine Frau weiß eigentlich niemand, dass der 43-Jährige jeden Dienstagabend bei Alexander Mierzwa seine Seele aufräumt. Eigentlich. Denn offenbar weiß es nun auch Apple.

Jetzt weiterlesen

Erhalten Sie Zugriff zu diesem und jedem weiteren Artikel im

Web und in unserer App für 4 Wochen kostenlos.

Weiter

Sie sind bereits registriert? Jetzt einloggen

Jetzt weiterlesen

Erhalten Sie Zugriff zu diesem und jedem weiteren Artikel im

Web und in unserer App für 4 Wochen kostenlos.

Weiter

Sie sind bereits registriert? Jetzt einloggen

Handelsblatt Premium

Kommentare (4)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Herr Axel Braun

03.05.2019, 08:49 Uhr

Gähn.
Nichts wirklich Neues. Im Gegenteil, auf den meisten Schreibtischen stehen PC's die mit Software eines Herstellers ausgestattet ist, der eine lange Historie der Zusammenarbeit mit der NSA hat, und dessen Produkte - wie man inzwischen weiß - ungefragt und unautorisiert massenhaft Daten an seine Server schickt. Sein vielbeworbenes 365-Officepaket macht das noch in größerem Umfang, und verstößt gegen die DSGVO.

Und? ES INTERESSIERT NIEMANDEN!
Macht man drauf aufmerksam bekommt man im besten Fall nur einen Aluhut angedichtet.
Die Vielzahl der Ausreden, warum man dann doch nicht von der Software ablassen möchte, zeigt, dass die Leute nicht wollen, denn sonst würden sie Wege zur Lösung suchen. Bequemlichkeit schlägt Privatsphäre.
Freiheit gibt halt nie ohne Aufwand - und wenn man nur etwas Neues lernen muss.

Herr Tonio Fruehauf

03.05.2019, 09:46 Uhr

Alexa kann prinzipiell keine Gespräche abhören, sie registriert lediglich die an sie gerichteten Befehle und nur diese können bei Bedarf angehört werden. Und das ist gut so, wie soll man sonst klären, warum manche Befehle falsch verstanden werden.
Dieser Artikel weckt falsche Ängste und fördert die vom HB oft monierte IT-Rückständigkeit in Deutschland!
Die Lauschangriffe drohen nicht von digitalen Assistenten sondern vom Mikrofon im Handy!

Herr Andre Peter

03.05.2019, 11:21 Uhr

Vor 22 Jahren fand der Wettkampf Mensch gegen Maschine - Schachweltmeister Kasparov gegen Deep Blue - statt.... IBM entwickelte dafür einen hervorragenden Chip! Toll!
Dieser Chip konnte 1997 bereits 1000 Gespräche gleichzeitig abhören.... und heute sind die Chips zig tausend mal besser....
Die Amerikaner tun gerne, was sie tun können. Das heißt, dass wohl ALLE Gespräche abgehört werden (so sie nicht hinreichend verschlüsselt sind).
Amerikaner haben große Ohren, ganz, ganz große. Und deren Geheimdienste haben den klar beschriebenen Auftrag Wirtschaftsspionage zum Wohle der USA zu betreiben.

Vielleicht habe ich einen etwas überzeichneten, satirischen Stil - aber wenn die Handelsblatt Zensur meint den Kommentar löschen zu müssen, dann frag ich mich, ob es sinnvoll ist, Handelsblatt Leser und Zahler zu sein!

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×