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Alexis Tsipras

Alexis Tsipras wurde am 28. Juli 1974 in Athen, Griechenland geboren. Er studierte Bauingenieurwesen an der Nationalen Technischen Universität Athen. Nach einem Aufbaustudium im Bereich Stadt- und Raumplanung fing er an, in der Bauwirtschaft zu arbeiten. Mit 16 Jahren trat Tsipras der Kommunistischen Jugend Griechenlands (KNE) bei. 1991 trennte sich die KNE vom Linksbündnis Synaspismos. Mehrere verbleibende Gruppen formten daraufhin die neue Partei Koalition der Linken, der Bewegungen und der Ökologie oder auch „Synaspismos“, welcher sich Tsipras anschloss. Im Jahr 1999 ernannte ihn die Jugendorganisation der Partei zum Sekretär. Diese Position hielt er bis zum März 2003 inne. Im Dezember 2004 wählte die Partei Alexis Tsipras in den Vorstand. Zwei Jahre später zog er in den Stadtrat von Athen ein. Zum Parteivorsitzenden wurde er im Februar 2008. Im darauffolgenden Jahr kam er zum ersten Mal ins griechische Parlament. Im Juni 2012 wurde Tsipras zum Parteivorsitzenden der neuen Partei Synaspismos Rizospastikis Aristeras oder „SYRIZA“, welche vorher schon als Wahlbündnis bestand. Bei der Parlamentswahl im gleichen Jahr war Syriza die zweitstärkste Kraft. Sie gewann die meisten Stimmen bei der vorgezogenen Parlamentswahl 2015 und bildete mit der nationalkonservativen Partei ANEL eine Koalition. Daraufhin wurde Alexis Tsipras am 26. Januar 2015 zum Ministerpräsidenten von Griechenland ernannt. Sein Rücktritt erfolgte sieben Monate später: Grund war ein gescheitertes Referendum über das zweite Verhandlungsergebnis mit den Gläubigern in der griechischen Staatsschuldenkrise. Bei den Neuwahlen im September trat Tsipras erneut als Kandidat an und wurde wiedergewählt. Syriza ging wieder eine Koalition mit der Partei ANEL ein.  

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Der Namensstreit um Mazedonien schien gelöst, jetzt lehnen sich die griechischen Konservativen auf: Sie stellen einen Misstrauensantrag gegen Tsipras.

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Vor der Sitzung der Eurogruppe will das Parlament um Regierungschef Tsipras noch einmal ordentlich einsparen. Die Bürger gehen auf die Barrikaden.

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Die Ministerpräsidenten haben sich auf einen neuen Staatsnamen für das Balkanland verständigt. Das Nachbarland soll sich künftig „Republik Nord-Mazedonien“ nennen.

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