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BMW

Die Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft (BMW AG) ist die Muttergesellschaft der BMW Group und zählt mit einer Notierung im DAX zu den größten Wirtschaftsunternehmen Deutschlands. Der Auto- und Motorradhersteller hat seinen Sitz in München. Die Gruppe umfasst die Marken BMW (sowie die Submarken BMW M und BMW i), Mini und Rolls-Royce. Das Unternehmen hat neben seinem Stammwerk in München mehrere Werke in Deutschland und auf der Welt (unter anderem in Großbritannien, USA und China). Die Gründung von BMW geht auf das Jahr 1916 und auf Karl Rapp und Gustav Otto zurück. Seit 1917 tragen alle Produkte der Marke das BMW Emblem, welches in Anlehnung an die bayerischen Landesfarben entworfen wurde. Zunächst stellte BMW Flugzeugmotoren her. Nach Ende des Ersten Weltkriegs durften in Deutschland für fünf Jahre keine Flugmotoren mehr gefertigt werden. 1923 stellte BMW mit der R 32 sein erstes eigenes Motorrad vor. Im Jahr 1928 übernahm BMW die Fahrzeugfabrik Eisenach und stieg damit in den Automobilbau ein. Zu Beginn baute BMW aber nur Kleinwagen nach einer Lizenz der Austin Motor Company. Ab 1932 folgten dann eigene Entwicklungen. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten produzierte BMW wieder verstärkt Flugzeugmotoren. Es wurden aber auch Motorräder und Kraftfahrzeuge für die Nationalsozialisten hergestellt. BMW expandierte in dieser Zeit kräftig und übernahm die Brandenburgischen Motorenwerke. Nach dem Zweiten Weltkrieg waren die Werke zum größten Teil zerbombt oder wurden von den Alliierten demontiert und als Reparationsgut an verschiedene Länder geliefert. BMW versuchte zuerst, mit der Produktion von Motorrädern, Kochtöpfen und Fahrzeugbremsen seine Geschäfte fortzusetzen. 1951 stellte BMW mit dem 501 sein erstes Nachkriegsmodell vor. Ende der 50er Jahre erwirtschaftete BMW hohe Verluste und war damit in einer kritischen Lage. 1959 verhinderten die Belegschaft, der Betriebsrat, BMW-Händler und Kleinaktionäre eine Übernahme durch die Daimler-Benz AG. Das neue Modell 700 und der Durchhaltewillen der Belegschaft veranlasste Herbert Quandt, seine Anteile an BMW zu erhöhen. Die Familie Quandt ist bis heute der größte Anteilseigner von BMW. In den 60er und 70er Jahren positionierte BMW sich dann als sogenannter Premiumhersteller. Im Jahr 1994 übernahm BMW die britische Rover Group mit ihren Marken Rover, MG, Mini und Land Rover. Da die Zusammenarbeit mit der Rover Gruppe nicht funktionierte und hohe Verluste generierte, beendete BMW im März 2000 die Zusammenarbeit. MG-Rover wurde für eine symbolische Summe an eine Investorengesellschaft verkauft. Land Rover wurde an Ford verkauft. Mini verblieb als einzige Marke im Unternehmen. Im Jahr 2001 wurde dann eine Neuauflage des alten Mini vorgestellt. Seit der erfolgreichen Neuauflage wurden verschiedene weitere Mini-Modelle hergestellt. 2003 erhielt BMW die Markenrechte für die Automobile von Rolls-Royce und brachte die Luxuslimousine Phantom auf den Markt.

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Wegen eines gravierenden technischen Ausfalls an einem BMW kam ein anderen Autofahrer in Großbritannien ums Leben. Der Autobauer habe nachlässig gehandelt.

Autobauer-Vergleich: BMW ist Weltmeister im Profit, Absatzrekordhalter ist VW

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Trotz Dieselskandals ist VW bei Absatz und Umsatz der weltweit führende Autobauer. Der profitabelste Konzern dagegen ist BMW.

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BMW baut seine autonome Testflotte aus: Der deutsche Autobauer erobert als erster ausländischer Autobauer die Straßen in Schanghai.

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von Markus Fasse

Münchener Autobauer im Bilanzcheck: BMW startet ins Elektro-Zeitalter – mit dem nötigen Geld im Gepäck

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Ein Rekordgewinn und eine verbesserte Bilanzstruktur geben BMW Rückhalt für die E-Auto-Offensive. Doch der Autobauer offenbart auch Schwächen.

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Münchner Autobauer: Probleme mit der Elektronik – BMW ruft 312.000 Autos zurück

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Die Motoren einiger BMW-Modelle der Jahrgänge 2007 bis 2011 können bei der Fahrt einfach ausgehen. Der Konzern ruft nun Hunderttausende Autos zurück.

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Der Autobauer macht zum Jahresstart wegen hoher Kosten und Forschungsausgaben etwas weniger Gewinn – übertrifft aber die Erwartungen der Analysten.

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2021 soll BMWs selbstfahrendes Serienauto vom Band rollen. Bis dahin wird auf einem neuen Campus mit Tech-Partnern geforscht und entwickelt.

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