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Brexit

Brexit

Brexit, das Kunstwort aus „Britain“ und „Exit“, steht für den möglichen EU-Austritt Großbritanniens. Am 23. Juni 2016 konnten die Bürger des Vereinigten Königreichs im Rahmen eines Referendums über den Brexit abstimmen. Eine knappe Mehrheit von 51,9 Prozent stimmte für den Austritt Großbritanniens aus der EU. Der damalige Premierminister und Brexit-Befürworter David Cameron trat kurz nach der Abstimmung zurück. Camerons Nachfolgerin Theresa May leitete dem Referendum folgend, den Brexit am 29. März 2017 ein. Der ursprüngliche Austrittstermin wäre damit auf den 29. März 2019 gefallen. Aufgrund von Uneinigkeiten bezüglich des vorgeschlagenen Austrittsabkommens der Premierministerin, wurde der ursprüngliche Austrittstermin während Mays Amtszeit insgesamt jedoch drei Mal verschoben. Am 23. Mai 2019 zog Premierministerin Theresa May Konsequenzen aus dem Brexit-Chaos und kündigte ihren Rücktritt als Parteivorsitzende der Briten an. Am 24. Juli 2019 wurde Brexit-Hardliner Boris Johnson offiziell zum neuen Premierminister ernannt. Boris Johnson scheiterte bisher jedoch ebenfalls bei der Umsetzung des Brexits. Nachdem die EU und Großbritannien sich auf ein neues Brexit-Abkommen einigen konnten, wurde dieses am 19. Oktober 2019 vom Unterhaus abgelehnt. Zum vierten Mal in Folge musste der EU-Austritt Großbritanniens somit verschoben werden. Aktuell gewährt die EU Großbritannien einen Aufschub des Brexit-Termins bis zum 31. Januar 2020. Aufgrund der geplanten Neuwahlen des Parlaments im Dezember 2019 ist der tatsächliche Austrittstermin jedoch ungewiss. Lesen Sie hier aktuelle News und neuste Nachrichten von heute zum Thema Brexit.

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