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Gerhard Schröder

Gerhard Schröder

Gerhard Schröder ist ein ehemaliger Politiker der SPD und war von 1998 bis 2005 Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland.

Schröder wird 1944 in Mossenberg (Nordrhein-Westfalen) geboren. Er wächst zusammen mit einer Schwester und drei Halbgeschwistern in sehr ärmlichen Verhältnissen auf. Nach der Lehre zum Einzelhandelskaufmann, nutzt Schröder den zweiten Bildungsweg um das Abitur zu erreichen. 1966 beginnt er ein Jurastudium in Göttingen und legt 1971 sein erstes Staatsexamen ab.

Schröder ist seit 1963 Mitglied der SPD. Zunächst engagiert er sich bei den Jungsozialisten (Jusos) und wird 1978 bis 1980 deren Vorsitzender. Anschließend kandidiert Schröder erfolgreich für einen Sitz im Deutschen Bundestag, dem er für sechs Jahre angehört. Von 1990 bis 1998 ist er Ministerpräsident von Niedersachsen. Schröder wird am 27. Oktober 1998 zum siebten Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland gewählt und bildet eine rot-grüne Koalition. Bei der vorgezogenen Bundestagswahl 2005 wird die SPD knapp von der CDU/CSU geschlagen. Eine neue Koalition aus CDU, CSU und SPD unter der Führung von Angela Merkel wird gebildet. Im selben Jahr legt Schröder sein Bundestagsmandat nieder und zieht sich aus der aktiven Politik zurück.

Seit dem Ende seiner politischen Karriere ist Schröder wieder als Rechtsanwalt tätig, unter anderem als Aufsichtsratvorsitzender bei der Nord Stream AG, die zu 51 Prozent der russischen Gazprom gehört, und dem russischen Energiekonzern Rosneft. Außerdem ist Schröder Ehrenvorsitzender des Nah- und Mittelostvereins (NuMOV).

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