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Wirecard

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Lesen Sie hier die wichtigsten News rund um den Wirecard-Skandal:
· Ein großer Unternehmenszukauf von Wirecard im Jahr 2015 gilt bis heute als eines der mysteriösesten Kapitel des ehemaligen Dax-Konzerns. Das Handelsblatt hat dazu tausende Dokumente ausgewertet. Erstmals lässt sich im Detail nachvollziehen, wie Ex-Vorstand Jan Marsalek den Deal zusammen mit Komplizen ausheckte. Am Ende ließen sie mutmaßlich hunderte Millionen Dollar verschwinden.

· Am 18. Juni 2020 gibt Wirecard per Ad-hoc-Mitteilung bekannt, dass es Zweifel an der Existenz von 1,9 Milliarden Euro gebe, einem Viertel der Bilanzsumme. Der Konzern bricht darauf in sich zusammen. Das Handelsblatt hat die letzten 48 Stunden vor dem Untergang Wirecards detailliert rekonstruiert.

· Seit dem Sommer 2020 beschäftigt sich der Insolvenzverwalter Michael Jaffé mit dem Wirecard-Skandal. Gläubigern macht er in einem neuen Sachstandsbericht wenig Hoffnung auf Entschädigung. Vermögen in Milliardenhöhe sei „schlicht erfunden“ gewesen.

· Das Handelsblatt veröffentlicht den Wambach-Bericht über die Arbeit der Wirtschaftsprüfer von EY bei Wirecard: ein Protokoll des Versagens. Der Bundestag stempelte den Bericht eigentlich als geheim. Zehn Jahre lang testierte EY die Wirecard-Bilanzen ohne große Beanstandungen.

· Im Interview kritisiert der letzte Wirecard-Chef James Freis Vorgänger Markus Braun scharf. Dass ihm und den EY-Prüfern der mutmaßliche Milliardenbetrug nicht aufgefallen sein soll, sei „schwer vorstellbar“.  CEO Markus Braun stand fast 20 Jahre an der Spitze von Wirecard.

· Der ehemalige Wirecard-Vorstand Jan Marsalek wird zu einem der meistgesuchten Männer Europas. In den fünf Jahren vor dem Zusammenbruch von Wirecard flossen ungeheure Summen aus dem Konzern. Jan Marsalek dirigierte dabei eine Gruppe von Geschäftsleuten rund um den Globus.

· Die Wirecard AG ist ein insolventer Technologie- und Finanzdienstleister mit Sitz in Aschheim bei München. Das Unternehmen bot seinen Kunden Lösungen für den elektronischen Zahlungsverkehr, das Risikomanagement sowie die Herausgabe und Akzeptanz von Kreditkarten an.

· Wirecard wurde 1999 gegründet und ging 2005 an die Börse. 2018 stieg Wirecard in den Dax auf, in der Spitze betrug der Börsenwert mehr als 24 Milliarden Euro.
· Im Januar 2019 brach die Wirecard-Aktie um knapp 25 Prozent ein, nachdem die „Financial Times“ Betrugsvorwürfe öffentlich machte. Es folgten weitere Artikel, unter anderem über gefälschte Bilanzen. Im Oktober beauftragt Wirecard eine Sonderuntersuchung.
· Die Sonderuntersuchung kann die Vorwürfe nicht ausräumen, im April 2020 muss Wirecard die Veröffentlichung des Geschäftsberichts verschieben. Am 22. Juni ist endgültig klar, dass in den Bilanzen ein Milliardenbetrag fehlt. Am 25. Juni 2020 meldet Wirecard Insolvenz an.

Finanzaufsicht Bafin-Exekutivdirektorin Béatrice Freiwald muss gehen

Die im Zuge des Wirecard-Skandals unter Druck geratene Aufseherin scheidet aus dem Direktorium der Finanzaufsicht aus. Im öffentlichen Dienst bleibt sie aber weiter tätig. von Andreas Kröner

Zahlungsdienstleister Wechsel an der Paydirekt-Spitze – Onlinebezahldienst bekommt neuen Chef

Nachfolger von Christian von Hammel-Bonten wird Henning vorm Walde. Der Sparkassen-Manager ist beim Giropay-Anbieter voll im Thema.

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Interview Finanzaufseherin Birgit Rodolphe: „Geldwäschebekämpfung ist wie Kindererziehung“

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Nach Wirecard-Skandal Finanzaufsicht: Bafin-Exekutivdirektorin Béatrice Freiwald droht das Aus

Das Finanzministerium beabsichtigt, Freiwald zu entlassen. Die Aufseherin wollte das vorab juristisch verhindern – scheiterte damit nun aber in zweiter Instanz.

von Andreas Kröner und Yasmin Osman

Wirecard-Skandal Interne Mails und Chats belasten Markus Braun – Exklusive Details zur Anklage gegen Wirecard-Chef

Teil der Vorwürfe gegen Braun ist auch sein Verhalten im Verlauf einer Sonderprüfung, die den Spuk um Wirecard wohl früher hätte beenden können. Ein Einblick in interne Kommunikation von Wirecard.

von René Bender, Sönke Iwersen, Lars-Marten Nagel, Michael Verfürden und Volker Votsmeier

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