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19.07.2021

15:04

Bilanzcheck

„Vorsprung dürfte zwei bis drei Jahre betragen“: Wie Volkswagen in den nächsten Umbruch geht

Von: Stefan Menzel, Roman Tyborski

Der Autobauer zeigt sich trotz Corona und Chipmangel operativ stabil, die Elektro-Wende ist eingeleitet. Doch die Zukunftsfähigkeit muss VW noch beweisen.

Trotz Corona-Pandemie hat der Autobauer 2020 einen zweistelligen Milliardengewinn erzielt.

Bilanzcheck Volkswagen

Trotz Corona-Pandemie hat der Autobauer 2020 einen zweistelligen Milliardengewinn erzielt.

Düsseldorf Herbert Diess bescheinigt der Autobranche eine glänzende Zukunft. Weil die Fahrzeuge durch den Elektroantrieb immer sauberer und durch das autonome Fahren immer sicherer würden, dürfte das Interesse am eigenen Wagen auf absehbare Zeit sogar noch deutlich zunehmen. „Ich bin sehr optimistisch für das künftige Autogeschäft“, sagte der Volkswagen-Vorstandschef dem Handelsblatt.

Doch auf dem Weg dorthin liegen noch einige größere Hindernisse. Volkswagen scheint den ersten Teil dieses langen Weges langsam in den Griff zu bekommen, die Elektrifizierung. Doch die zweite Hälfte – die Digitalisierung – wird schwieriger und komplizierter. Das zeigt allein schon der akute Chipmangel, der Volkswagen wie die meisten Autohersteller völlig unvorbereitet getroffen hat.

In einem Punkt unterscheidet sich Volkswagen inzwischen jedoch deutlich von vielen Konkurrenten: Ein großes Jammern angesichts der vielen Veränderungen ist aus Wolfsburg nicht zu hören. Der Konzern begreift die neue Zeit vielmehr als Chance.

Strategie: Elektro läuft, die Software noch nicht

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