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25.10.2022

09:19

Börsennotierte Unternehmen

533 Milliarden Euro Schulden: Deutsche Unternehmen geraten in die Zinsfalle

Von: Ulf Sommer

PremiumDeutschlands Börsenkonzerne haben ihre Nettoschulden in nur einem Jahr um zwanzig Prozent erhöht. Die Zinswende macht neue Kredite drastisch teurer.

Die Unternehmen sind jeweils im SDax, MDax und Dax gemessen am Eigenkapital am höchsten verschuldet. Imago (2), Getty Images

Ceconomy, Ströer, Deutsche Telekom

Die Unternehmen sind jeweils im SDax, MDax und Dax gemessen am Eigenkapital am höchsten verschuldet.

Düsseldorf Die Nettofinanzschulden der gut 150 börsennotierten Unternehmen im Dax, MDax und SDax sind nach Handelsblatt-Berechnungen binnen eines Jahres um 85 Milliarden Euro auf 533 Milliarden Euro gestiegen. Das ist so viel wie noch nie. Banken und Versicherungen sind dabei nicht einberechnet, ihre Verbindlichkeiten sind mit denen der übrigen Unternehmen nicht vergleichbar.

Die Zinswende der Notenbanken lässt die Kosten für neue Kredite drastisch steigen: Unternehmensanleihen rentieren nach Bundesbank-Statistiken derzeit durchschnittlich mit einem Jahreszins von 4,3 Prozent. Vor gut einem Jahr waren es noch 0,7 Prozent.

Der Trend beschleunigte sich zuletzt, weil Investoren angesichts zweistelliger Inflationsraten rasant steigende Zinsen erwarten. Am kommenden Donnerstag entscheidet die Europäische Zentralbank über die nächste Erhöhung.

Deutsche Telekom ist Spitzenreiter bei Nettoschulden

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