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Special

Special: Cum-Ex

01.12.2021

13:55

Cum-Ex-Skandal

Staatsanwälte wollen im Cum-Ex-Skandal Fondsmanager aus München anklagen

Von: Sönke Iwersen, Volker Votsmeier

PremiumDie Fondsgesellschaft Avana steht im Mittelpunkt von Ermittlungen der Münchener Staatsanwaltschaft. Der vermutete Schaden: mehr als 300 Millionen Euro.

Dutzende Personen werden als Beschuldigte im Cum-Ex-Komplex geführt. Sueddeutsche Zeitung Photo

Staatsanwaltschaft München

Dutzende Personen werden als Beschuldigte im Cum-Ex-Komplex geführt.

Köln Kleines Unternehmen, gewaltige Zahlen: Allein in der Dividendensaison 2010 soll die Finanzfirma Avana aus München über ihre Fonds rund 589 Millionen Aktien gehandelt haben. Das Umsatzvolumen: 27,8 Milliarden Euro. 2009 machte Avana vergleichbare Deals, von Steuerfahndern und Staatsanwälten als Cum-Ex-Geschäfte klassifiziert.

Dabei ging es den Beteiligten darum, sich eine einmal abgeführte Kapitalertragsteuer doppelt erstatten zu lassen. 219,8 Millionen Euro Steuern sollen auf diese Weise an Avana-Fonds ausgeschüttet worden sein. Der Fall zählt damit zu den großen Fällen der Steueraffäre Cum-Ex, vergleichbar mit dem der Maple Bank und der M.M. Warburg Bank. Beide endeten vor Strafgerichten.

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