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12.08.2022

15:35

Ebner Stolz

Ein stolzer Wirtschaftsprüfer gerät in Erklärungsnot

Von: René Bender, Bert Fröndhoff, Volker Votsmeier

PremiumEin Abschluss der Adler Real Estate ist womöglich falsch. Die Aufsicht Apas ermittelt nun gegen Ebner Stolz-Mitarbeiter. Die Firma will umfassend kooperieren.

Das Unternehmen ist die Nummer sechs unter den Wirtschaftsprüfern in Deutschland. imago

Bürogebäude von Ebner Stolz in Hamburg

Das Unternehmen ist die Nummer sechs unter den Wirtschaftsprüfern in Deutschland.

Düsseldorf Nach den Ermittlungen gegen EY im Fall Wirecard gerät jetzt der nächste Wirtschaftsprüfer in Erklärungsnot: Ebner Stolz, Prüfer der zum schwer angeschlagenen Immobilienkonzern gehörenden Gesellschaft Adler Real Estate. Die zuständige Abschlussprüferaufsichtsstelle, kurz Apas, hat laut Informationen des Handelsblatts konkrete Anhaltspunkte dafür gefunden, dass Ebner Stolz in der Arbeit für das Immobilienunternehmen Pflichten verletzt haben könnte.

Die Apas hat deshalb gegen einen oder mehrere Prüfer Berufsaufsichtsverfahren eingeleitet. Dabei geht es um mögliche Verstöße gegen gesetzlich vorgeschriebene Prüferpflichten.

Zu den wichtigsten Pflichten gehören die Gewissenhaftigkeit und die Wahrung einer kritischen Grundhaltung gegenüber dem Mandanten – also dessen Angaben kritisch zu hinterfragen und laut Prüferordnung auf „Gegebenheiten zu achten, die auf eine falsche Darstellung hindeuten könnten“. Bisherige persönliche Verfahren der Apas gegen Einzelpersonen fußten in den meisten Fällen auf Verdacht auf Verstöße gegen diese Pflichten.

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