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23.09.2022

15:04

Batteriehersteller

Varta streicht Prognose – Aktie mehr als 31 Prozent im Minus

Der Batteriehersteller kann das geplante Ergebnis für das Gesamtjahr nicht mehr erreichen. Neben den Energiekosten gibt es noch ein Problem.

„Signifikante Volumina“ könnten in diesem Jahr nicht mehr ausgeliefert werden. dpa

Batteriekonzern Varta

„Signifikante Volumina“ könnten in diesem Jahr nicht mehr ausgeliefert werden.

Frankfurt Der Batteriehersteller Varta zieht seine zuletzt im Juli gesenkte Gewinnprognose für das laufende Geschäftsjahr ganz zurück. Grund seien die weiter gestiegenen Kosten für Energie und Rohstoffe, die nur begrenzt an die Kunden weitergegeben werden könnten, teilte das Unternehmen aus dem schwäbischen Ellwangen am Freitag mit.

Zusätzlich verzögerten sich zwei große Aufträge. Daher könnten „signifikante Volumina“ in diesem Jahr nicht mehr ausgeliefert und die Umsatzziele und das prognostizierte Ergebnis im Gesamtjahr und im dritten Quartal nicht mehr erreicht werden.

Die seit Monaten unter Druck stehende Varta-Aktie verlor am Freitag im MDax 31 Prozent auf etwa 40,30 Euro. Bereits vor der Mitteilung zur gestrichenen Prognose hatte die Aktie deutlich im Minus gelegen. Seit Jahresbeginn hat sie mehr als die Hälfte ihres Wertes verloren.

Varta produziert Knopfzellen etwa für Kopfhörer und Hörgeräte sowie große Lithium-Ionen-Batterien als Energiespeicher für Häuser und Wohnungen. Seit drei Jahren gehört auch das Geschäft mit Haushaltsbatterien wieder zu dem Unternehmen mit 4800 Mitarbeitern.

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