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02.02.2022

13:37

Benzinversorgung

„Black Cat“-Erpressersoftware: Staatsanwaltschaft ermittelt nach Angriff auf Tankstellen-Zulieferer

Von: Claudia Scholz, Michael Verfürden

PremiumErpresser haben die Tanklager von Oiltanking deutschlandweit lahmgelegt, nun ermittelt die Staatsanwaltschaft. Die Kriminellen nutzten eine neue Schadsoftware zum Mieten.

Durch einen großen Cyberangriff wurden die Tanklager von Oiltanking lahmgelegt, hunderte Tankstellen auch von Shell konnten nicht mehr beliefert werden. imago images/Becker&Bredel

Shell-Tankstelle

Durch einen großen Cyberangriff wurden die Tanklager von Oiltanking lahmgelegt, hunderte Tankstellen auch von Shell konnten nicht mehr beliefert werden.

Düsseldorf Schwarze Katzen haben den Ruf, Unglücksbringer zu sein. Seit ein paar Monaten treibt eine Schadsoftware ihr Unwesen, die diesem Aberglauben gerecht wird. Ihr Name: Black Cat. Das Programm kapert Systeme und Anlagen, die nur nach Zahlung eines Lösegeld wieder in Betrieb genommen werden können. Inzwischen ist auch ein deutscher Konzern von einem Angriff betroffen.

Die Erpressersoftware (Ransomware) soll für den Ausfall sämtlicher Tanklager des Konzerns Oiltanking verantwortlich sein, der zur Hamburger Firmengruppe Marquard & Bahls gehört. Das geht aus einem internen Lagebericht des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) an Unternehmen hervor. Auch der zur Firmengruppe gehörende Mineralölhändler Mabanaft wurde attackiert.

Durch das Lahmlegen der Tanklager von Oiltanking können Tankstellen mittelständischer Unternehmen, aber auch Großkunden wie Shell teilweise nicht mehr beliefert werden. Der Betrieb muss notgedrungen manuell ablaufen, 233 Tankstellen vor allem in Norddeutschland sind betroffen.

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