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12.01.2022

20:26

Dekarbonisierung

Eon steigt bei norwegischer Horisont Energi ein

Der deutsche Energiekonzern will damit sein Geschäft mit sauberer Energie vertiefen und am Wandel zu einer kohlenstoffarmen Industrie verdienen.

Die Essener wollen 25 Prozent an der norwegischen Firma übernehmen. dpa

Eon-Zentrale in Essen

Die Essener wollen 25 Prozent an der norwegischen Firma übernehmen.

Essen Der Essener Energiekonzern Eon baut sein Geschäft mit sauberer Energie und der Dekarbonisierung in der Industrie aus und steigt dazu beim norwegischen Anbieter Horisont Energi ein. Beide Unternehmen wollen bei der Entwicklung eines „europaweiten Dienstleistungsangebots für die Abscheidung, den Transport und die Speicherung von Kohlendioxid (CCS)“ sowie der Produktion von sauberem Wasserstoff und Ammoniak kooperieren, wie sie am Mittwochabend mitteilten.

Eon werde dazu auch einen Anteil von 25 Prozent an Horisont Energi erwerben. Die Privatplatzierung solle bis Ende Januar 2022 abgeschlossen sein. Hintergrund des Zusammengehens ist der angestrebte Wandel zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft in Europa.

Mit der Vereinbarung werde eine langfristige strategische Zusammenarbeit mit Eon eingegangen, die durch eine 25-prozentige Beteiligung des Unternehmens untermauert werde, sagte der Vorstandschef von Horisont Energi, Bjørgulf Haukelidsæter Eidesen. Dies werde Horisont und Eon in die Lage versetzen, eine entscheidende Rolle bei der Dekarbonisierung von Schlüsselindustrien in Europa zu spielen und gleichzeitig CCS und sauberes Ammoniak zu etablieren und zu kommerzialisieren.

Der Ansatz von Eon sei es, ein umfassendes Angebot für Dekarbonisierungsaktivitäten „als Teil unserer Wachstumsstrategie“ zu schaffen, betonte Vorstand Patrick Lammers.

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    Eon wird den Angaben zufolge die Verantwortung für die Kohlendioxidabscheidung und -verflüssigung übernehmen, während Horisont Energi für den Transport und die Speicherung des Kohlendioxids zuständig sein werde. Beide Unternehmen entwickelten auch ein Geschäft, das auf Beseitigung von Kohlendioxid basiere.

    Mit Blick auf entsprechende Pläne der EU-Kommission hieß es, beide Unternehmen wollten Geschäftsmodelle für die Herstellung und den Vertrieb von sauberem Ammoniak entwickeln. Das 2019 gegründete Unternehmen Horisont Energi mit Hauptsitz in Sandnes werde „saubere Energie“ sowie CO2-Transport- und -Speicherdienste anbieten sowie Gas in Ammoniak und Wasserstoff umwandeln, hieß es weiter.

    Von

    dpa

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