Handelsblatt App
Jetzt 4 Wochen für 1 € Alle Inhalte in einer App
Anzeigen Öffnen
MenüZurück
Wird geladen.

05.05.2022

15:21

Energie

Rote Zahlen trotz boomender Nachfrage – Windkraftkonzerne stecken in der Krise

Von: Kathrin Witsch

Gerade jetzt, wo die Nachfrage boomt, schreiben die Konzerne Millionenverluste. Die Turbinenhersteller heben ihre Preise massiv an. Aber das wird nicht reichen.

Die Turbinenhersteller können sich vor Aufträgen kaum retten. Nur verdienen sie daran kaum etwas.  imago images/Westend61

Wind-Turbine

Die Turbinenhersteller können sich vor Aufträgen kaum retten. Nur verdienen sie daran kaum etwas. 

Düsseldorf Noch nie wurden in der Europäischen Union so viele neue Windräder gebaut wie im vergangenen Jahr. Über 24 Gigawatt an Windkraftleistung installierten die Mitgliedstaaten für knapp 41 Milliarden Euro. Die Auftragsbücher der Hersteller sind voll, die Aussichten sogar noch besser. Schließlich ist Windenergie der wichtigste Pfeiler, um das Ziel der Klimaneutralität zu erreichen.

Trotzdem schreiben große Anbieter wie Siemens Gamesa, Nordex und GE Renewables tiefrote Zahlen. Marktführer Vestas musste seine Prognose Anfang der Woche zum vierten Mal in Folge kappen. Die Windkonzerne verdienen kein Geld. Und das nicht erst, seit Rekordrohstoffpreise, Lieferkettenprobleme und der Ukrainekrieg das Geschäft belasten.

„Manche Hersteller hatten sehr ehrgeizige Wachstumsvorstellungen und große Fabriken, die gefüllt werden mussten. Da wurden Preise rausgehauen, die sich nun nicht halten können“, berichtet ein Brancheninsider.

Vestas-CEO Henrik Andersen appelliert sogar an seine Wettbewerber, dem ruinösen Preiskampf endlich ein Ende zu machen, sonst könne man nicht sicher sein, dass alle Hersteller diese Phase überleben.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen

    Jetzt weiterlesen

    Erhalten Sie Zugriff zu diesem und jedem weiteren Artikel im

    Web und in unserer App für 4 Wochen kostenlos.

    Weiter

    Sie sind bereits registriert? Jetzt einloggen

    Jetzt weiterlesen

    Erhalten Sie Zugriff zu diesem und jedem weiteren Artikel im

    Web und in unserer App für 4 Wochen kostenlos.

    Weiter

    Sie sind bereits registriert? Jetzt einloggen

    Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

    Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

    Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

    ×