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11.05.2022

18:26

Klimapolitik

Deutschland im Bürokratie-Wahn: Warum 1000 fertige Solaranlagen nicht ans Netz gehen können

Von: Anna Gauto, Catiana Krapp

Regelungswut verzögert häufig den schnellen Abschied von Öl und Gas. Wie Deutschland mit Bürokratie-Wahnsinn die Energiewende ausbremst.

Photovoltaikanlage auf dem Dach des Jakob Kaiser Hauses. imago/photothek

Berlin

Photovoltaikanlage auf dem Dach des Jakob Kaiser Hauses.

München, Düsseldorf Michael Gerwing versteht die Welt nicht mehr. Wenn in den Nachrichten Politiker wegen des Ukrainekriegs den noch rascheren Ausbau der erneuerbaren Energien fordern, will er am liebsten den Fernseher ausschalten.

Der Grund für seine Verzweiflung funkelt zum Einspeisen bereit auf den Dächern seiner Produktionshallen im niedersächsischen Holdorf unweit von Osnabrück. „Wir haben alle Gebäude mit Solaranlagen ausgestattet. Wir müssten nur noch den Schalter umlegen, dann würde hier Grünstrom fließen.“ Aber das darf der 52-jährige geschäftsführende Gesellschafter der Firma Gerwing nicht.

Gerwing führt per Handykamera über das Betriebsgelände, dort fertigt seine Familie in dritter Generation Pflastersteine und Terrassenplatten. Vorbei an einem Mischturm für Beton, dem Warenlager und einem Stapel Paletten. 800.000 Euro hat Gerwing in seine Photovoltaikanlage mit 700 Kilowatt (kW) Leistung investiert.

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