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29.09.2022

16:00

Margin Call

Weshalb Energiekonzerne Milliarden für Gas hinterlegen müssen

Von: Catiana Krapp

PremiumGashändler und Stadtwerke ächzen unter hohen Einkaufspreisen. Doch auch für den Verkauf von Energie brauchen sie horrende Summen. Das gefährdet den gesamten Markt.

Margin Calls auf Gaspreise und Strompreise belasten Energieversorger

Gaspreisentwicklung am Energiemarkt

Margin Calls zu Strompreisen und Gaspreisen bereiten vielen Stadtwerke-Chefs derzeit schlaflose Nächte.

Düsseldorf Man könnte meinen, die Rekordpreise für Gas- und Stromeinkäufe seien für Deutschlands Energieversorger Belastung genug. Stadtwerke und andere Lieferanten müssen Energie zu einem Vielfachen dessen einkaufen, was sie noch vor einem Jahr bezahlt haben. Von ihren Kunden bekommen sie aber oft noch niedrige Preise aus Bestandsverträgen. Dass schon diese Situation viele Stadtwerke in Zahlungsschwierigkeiten bringen kann, leuchtet ein.

Doch es gibt ein zweites Problem, das jetzt selbst die vorausschauendsten Versorger an ihre Grenzen bringt. Es trifft sogar jene, die frühzeitig mit langfristigen Lieferverträgen sichergestellt haben, dass sie ihre Kunden wie versprochen beliefern können und dass ihnen das Geld nicht so schnell ausgeht. Die große Herausforderung, die vielen Stadtwerke-Chefs derzeit schlaflose Nächte bescheren dürfte, heißt: Margin Call.

Margin Call: So sichern Energiekonzerne und Energieversorger den Kauf von Gas und Strom ab

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