Trotz erhöhter Klimaziele finden sich nicht genug Interessenten, um die Windkraft in Deutschland auszubauen. Dabei könnte der Bedarf nicht größer sein.
Windrad
Die hohen Preise machen den Windkonzernen zu schaffen.
Bild: imago images/Westend61
Düsseldorf Auf die Fördergelder für den Ausbau der Windkraft an Land haben sich im September gerade einmal 87 Bieter mit ihren Windparks für 772 Megawatt beworben. Das sind noch nicht einmal ganz 60 Prozent der verfügbaren Menge, wie die Bundesnetzagentur am Mittwoch bekannt gab. Die Preise variieren zwischen 5,7 und 5,8 Cent die Kilowattstunde.
„Die erneute Unterzeichnung der Ausschreibung verschärft das Problem des schleppenden Ausbaus der dringend benötigten Windenergieanlagen weiter“, warnte die Vorsitzende des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), Kerstin Andreae. Grund für das geringe Interesse seien vor allem „signifikante“ Kostensteigerungen für Windenergieanlagen durch höhere Rohstoff- und Finanzierungskosten.
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