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26.09.2019

17:03

Windkraft

Siemens-Tochter Gamesa streicht bis zu 600 Stellen

Der Preisdruck in der Windkraft-Branche ist für den Turbinen-Hersteller groß. An zwei dänischen Standorten werden deshalb nun Mitarbeiter entlassen.

Bis zu 600 Mitarbeiter müssen das Unternehmen verlassen, weil Siemens Gamesa sich aus einem Geschäftsbereich zurückzieht. Reuters

Siemens-Gamesa-Windrad

Bis zu 600 Mitarbeiter müssen das Unternehmen verlassen, weil Siemens Gamesa sich aus einem Geschäftsbereich zurückzieht.

Kopenhagen Die Siemens-Windkraft-Tochter Gamesa will in Dänemark bis zu 600 Arbeitsplätze abbauen. "Diese schwierigen Schritte sind notwendig, um verantwortungsvoll auf ein zunehmend wettwerbsintensives Branchenumfeld zu reagieren", sagte der für Dänemark zuständige Landeschef Andreas Nauen am Donnerstag. Die Stellenstreichungen sind Folge der Entscheidung von Siemens Gamesa, die Produktion von Turbinen mit Direktantrieb für den Einsatz an Land wegen des Preiskampfs in der Branche aufzugeben.

Von den Kürzungen betroffen sind der Turbinen-Bau in Brande und die Produktion von Rotorblättern in Aalborg. Siemens Gamesa setzt stattdessen auf Onshore-Turbinen mit Getrieben, die die Energieübertragung vom Rotor auf den Generator verstärken.

Siemens Gamesa hatte kürzlich Interesse an Teilen des insolventen kleineren Rivalen Senvion angemeldet. Laut Verhandlungskreisen geht es dabei um das Geschäft mit Wartung und Instandhaltung von Onshore-Windanlagen sowie die Produktion von Rotorblättern in Portugal. Dänemark ist der Sitz des größten Konkurrenten von Siemens Gamesa, Vestas.

Handelsblatt Energie Briefing

Von

rtr

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