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09.08.2022

15:16

Energiewende

Gas unerwünscht: Strategiewechsel bei RWE, Eon und EnBW

Von: Catiana Krapp, Kathrin Witsch

PremiumGas sollte für die deutschen Energieriesen eigentlich den Übergang zu den Erneuerbaren ermöglichen. Nun muss die Branche umsteuern – genug Geld ist erstmal da.

Energiekonzerne wie RWE, Eon und EnBW müssen ohne russisches Gas die Energiewende meistern Reuters, Thomas Berger (M)

Energiekrise in Deutschland

Deutschland muss nicht nur unabhängig von emissionsreichen Rohstoffen wie Kohle werden, sondern auch von russischem Erdgas.

Düsseldorf Milliardeninvestitionen in Flüssigerdgas, das Comeback für alte Kohlekraftwerke und anhaltende Diskussionen um eine Laufzeitverlängerung für Atommeiler stellen deutsche Energiekonzerne vor ein großes Problem: Die Klimawende hatten sie sich eigentlich anders vorgestellt. 

Laut Umweltbundesamt lagen die Treibhausgasemissionen der deutschen Energiewirtschaft im vergangenen Jahr bei rund 247 Millionen Tonnen CO2-Äquivalent. Die Branche ist demnach für rund ein Drittel des CO2-Ausstoßes in Deutschland verantwortlich.

Das Zurückholen der alten Kohlekraftwerke allein wird die Emissionen der Energieindustrie laut dem Marktforschungsunternehmen ICIS im kommenden Jahr um zwanzig Prozent nach oben katapultieren.

Der große Energiewende-Plan von RWE, EnBW, Eon und Co. ist damit vorerst gescheitert: Statt immer mehr Gaskraftwerke einzuschalten, um klimaschädliche Kohlekraft schnell zu reduzieren, nimmt Deutschland nun möglichst viele Gaskraftwerke vom Netz, um Gas zu sparen. Eine fossile Schonfrist für große Energiekonzerne kann es so nicht geben. Sie müssen direkt auf neue, nachhaltige Technologien setzen – und das sehr schnell.

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