PremiumErstmals seit Jahren steigen die Preise für Wind-, Solaranlagen und Speicher deutlich. Das wird zur Belastung für den grünen Umbau der Wirtschaft. Aber es gibt auch Profiteure.
Windkraft
Erneuerbare werden teurer.
Bild: dpa
Düsseldorf Zehn Jahre lang kannten die Kosten für erneuerbare Energien nur einen Weg – nach unten. Der unaufhaltsame Preisverfall machte Wind und Solar in weiten Teilen der Welt sogar zu den billigsten Stromquellen überhaupt. Im vergangenen Jahr sind die Preise für Solarmodule, Windturbinen und Speicher jetzt aber erstmals wieder gestiegen. Photovoltaikmodule kosten mittlerweile mehr als doppelt so viel, bei Windturbinen sind die Preise bislang um 13 Prozent geklettert, Tendenz steigend.
Die globale Energiewende wird damit deutlich teurer als ohnehin schon befürchtet. Dabei rechneten Experten schon vor der Preisrally allein in Deutschland mit Kosten von bis zu sechs Billionen Euro, um die Wirtschaft bis 2045 klimaneutral zu bekommen.
Fortschritte bei der Effizienz können die rasant steigenden Rohstoffkosten aber nicht mehr kompensieren, und neue Breakthrough-Technologien sind nicht in Sicht. Experten warnen: Die Preise werden sogar vorerst weiter steigen.
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