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16.11.2021

13:05

Halbleitermangel

„Zulieferer kippen reihenweise um“: Chipkrise und Rohstoffpreise bringen Firmen in Existenznot

Von: Franz Hubik, Roman Tyborski

Während die Autokonzerne Milliardengewinne verbuchen, gehen gerade kleinere Zulieferer mit Umsätzen unter 200 Millionen Euro in die Knie. Experten sehen die Autobauer in der Pflicht.

Chipmangel: Mittelständische Autozulieferer in existenzieller Not dpa

Eine Mitarbeiterin montiert einen Vierzylinder-Benzinmotor

In den vergangenen Monaten hat es bereits eine Reihe von Pleiten in der Branche gegeben.

München, Düsseldorf Seit 70 Jahren ist der amerikanische Zulieferer Henniges Automotive in Deutschland aktiv. In der niedersächsischen Kleinstadt Rehburg-Loccum produziert das Unternehmen verschiedene Dichtungen für Türen, Fenster, Kofferräume, Heckklappen, Schiebedächer oder Motorhauben. Zu den Kunden zählt die Crème de la Crème der Branche: BMW, Daimler, Volkswagen, Ford und Volvo. Doch mit der jahrzehntelangen Fertigung in Deutschland könnte es bei Henniges bald vorbei sein.

Ende Oktober meldete die Firma für ihre Produktionsstätten und technischen Büros im Großraum Rehburg Insolvenz an. Der Grund: massiver Umsatzschwund infolge der Coronapandemie und der Chipkrise. Schlimmer noch: Die steigenden Kosten für Rohmaterialen würden der Fertigung hierzulande endgültig die Perspektive rauben, argumentiert der Mutterkonzern aus den USA.

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